Grüne Europagruppe Grüne EFA

Termin Archive

Juni - 2022

15.06.2022 - Ukraine-Krieg und globale Lebensmittelversorgung: Auswirkungen und agrarpolitische Handlungsoptionen

Onlinevorstellung der politischen Studie im Auftrag von Martin Häusling, MdEP & Sarah Wiener, MdEP

Am Mittwoch, 15. Juni von 16.00 - 17.30 Uhr

Anmeldungen hier.

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen die Ukraine ist für die Menschen in der Ukraine eine humanitäre Katastrophe. Neben zahlreichen menschlichen Opfern wurden auch Industrie, Land-wirtschaft sowie die Infrastruktur in erheblichem Umfang zerstört. Der Krieg wirkt sich auch auf die internationalen Agrarmärkte und die globale Versorgungssicherheit aus. Die Ukraine hat sich in den letzten 30 Jahren zu einem wichtigen Lieferanten für bestimmte Agrar-rohstoffe entwickelt und ist damit von großer Bedeutung für die globale Versorgung. Gepaart mit der ohnehin angespannten Versorgungslage auf-grund der fortschreitenden Klima-krise und der COVID-19-Pandemie, sieht sich die Weltwirtschaft nun Versorgungsengpässen und massiven Preissteigerungen bei Agrarrohstoffen gegenüber.

Aktuell leiden weltweit 873 Millionen Menschen an Hunger. Die Ukraine ist für Länder, die sich in einer akuten Ernährungskrise befinden, ein wichtiger Lieferant von Weizen und Mais. Im Jahr 2020 haben 38 dieser Ländern 34 % dieser Getreide aus der Ukraine bezogen. Prof. Dr. Sebastian Lakner, Professor für Agrarökonomie an der Universität Rostock, hat gemeinsam mit Dr. Wilhelm Klümper und Kristina Mensah in einer Studie im Auftrag von Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher (Grüne/EFA) im Europäischen Parlament und Sarah Wiener, Europaabgeordnete und Schattenberichterstatterin für die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“, genauer hingeschaut. Diese Studie möchten wir Ihnen am 15.06.2022 in einer Online-Veranstaltung vorstellen und anschließend mit Ihnen und weiteren Expert*innen darüber diskutieren:

Was sind die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die globale Lebensmittelversorgung und welche agrarpolitischen Handlungsoptionen ergeben sich nun?

Programm:

Mai - 2022

31.05.2022 - Der brasilianische Cerrado unter dem Druck europäischer Sojaimporte: Welchen Beitrag kann die EU-Verordnung gegen Entwaldung leisten?

DUH - Online-Kolloquium
Am Dienstag, den 31. Mai 2022 von 15:00 – 17:00 Uhr
online via ZOOM:


Der brasilianische Cerrado, die artenreichste Savanne der Welt, hat sich längst zu einem Hot-Spot für Entwaldungen für den Sojaanbau entwickelt. Jedes Jahr wird ungefähr die Fläche der Stadt New York für den Sojaanbau in dieser Region entwaldet, ein Großteil für den Export. Soja hat den höchsten Anteil an der durch europäische Importe verursachten Entwaldung und fließt hier zum Großteil als Eiweißfutter in die Massentierhaltung. Mit dem Sojaanbau einher gehen auch Landrechtskonflikte und Menschenrechtsverstöße.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH), Harvest und Rainforest Foundation Norway haben einen Bericht über die zunehmende Naturzerstörung in den Sojaanbaugebieten im brasilianischen Cerrado vorgelegt: Quo Vadis Soja? Die leeren Versprechungen der Sojaindustrie. Trotz Selbstverpflichtungen zum Waldschutz und angekündigten Schutzmaßnahmen von sechs großen Sojahändlern stieg die Entwaldung auf Sojafarmen von 2018 bis 2020 in 25 stark gefährdeten Gebieten der bewaldeten Savanne um 61 Prozent. Dies macht deutlich, dass freiwillige Initiativen allein, die Naturzerstörung nicht stoppen werden.

12.05.2022 - Hybrid-Event: Auswirkungen des Sojaanbaus auf lokale Gemeinschaften in Brasilien und die Rolle der EU-Biokraftstoffpolitik

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Martin Häusling, MEP und María Soraya Rodríguez Ramos, MEP, laden Sie gemeinsam mit Transport & Environment und der Rainforest Foundation Norway herzlich ein zur Hybriddebatte mit Vertretern der Zivilgesellschaft aus Brasilien:

"Die Auswirkungen des Sojaanbaus auf lokale Gemeinschaften in Brasilien und die Rolle der EU-Biokraftstoffpolitik"

Donnerstag, 12. Mai 2022, 14:00-15:30 Uhr

im Europäisches Parlament (Raum Spinelli 5E1) und Online

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Sprachen: Deutsch / Englisch

Im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der bevorstehenden Überarbeitung des delegierten Rechtsakts über „Biokraftstoffe mit hohem indirektem Landnutzungsänderungsrisiko", wird diese Veranstaltung die Gelegenheit bieten, von Vertretern lokaler Gemeinschaften in Brasilien über die wahren Auswirkungen des Sojaanbaus und seine weitere Ausdehnung zu erfahren, einschließlich der Auswirkungen der EU-Politik in diesem Zusammenhang.

Bitte melden Sie sich bis Donnerstag, 5. Mai 2022, hier für die Teilnahme vor Ort in Brüssel an. Die Sitzplätze im Raum sind begrenzt.

Anmeldung Online-Teilnahme - Die Einwahldaten für die Online-Teilnahme werden rechtzeitig vor dem 12. Mai verschickt.

Vorläufiges Programm

14:00 – 14:05 Uhr    Einführung durch Martin Häusling

14:05 – 14:15 Uhr    André Campos von Repórter Brasilien über den Kontext des Sojaanbaus in Brasilien

14:15 – 14:35 Uhr    Gemeinschaftsleiterin Valéria Pereira Santos aus dem brasilianischen Cerrado über die Auswirkungen der Sojaproduktion auf ihr tägliches Leben, illustriert mit Videomaterial

14:35 – 14:45 Uhr    Prof. Larissa Bombardi von der Universität São Paulo über die Auswirkungen des Einsatzes von Pestiziden auf lokale Gemeinschaften

14:45 – 15:00 Uhr    Stand des politischen Prozesses in der EU in Bezug auf Biokraftstoffe

15:00 – 15:25 Uhr    Diskussion mit Fragen und Antworten

15:25 – 15:30 Uhr    Schlussfolgerungen

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

04.05.2022 - Ernährungsunsicherheit als Folge des Kriegs in der Ukraine? Droht sie wirklich? Was gilt es nun zu tun?

Online-Veranstaltung von MdEP Martin Häusling & MdEP Sarah Wiener am 4. Mai von 16.00 - 18.00 Uhr

Aufzeichnung der Zoom-Veranstaltung auf YouTube:
https://youtu.be/WK-usS5Q_RE

Veranstaltungsbericht:

Pandemie, Krieg, Klima und Artenschwund: Grüne diskutierten mit Experten über Ernährungskrise

Transformation zur Agrarökologie statt exorbitante Gewinne für die Agrarindustrie

220504 screenshot für youtubeEine Explosion der Zahl hungernder Menschen auf der einen und extrem steigende Gewinne bei den Dünger- und Pestizidherstellern auf der anderen Seite: Die sich, in Folge von Pandemie und Ukrainekrieg, aber

April - 2022

28.04.2022 - Online-Workshop - Der „wahre“ Preis: Illusion oder realistische Utopie?

Aufzeichnung unter: Dokumentation des Workshops „Der ,wahre‘ Preis: Illusion oder realistische Utopie?“

 

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. (Bundesverband) lädt ein Fachpublikum aus der Lebensmittelbranche, von Nichtregierungsorganisationen, von Verbraucherorganisationen und aus der Politik zum Online-Workshop „Der ‚wahre‘ Preis: Illusion oder realistische Utopie?“ am 28. April 2022 (15:00 - 17:45 Uhr) ein.

Online-Workshop „Der ,wahre‘ Preis: Illusion oder realistische Utopie?“ Donnerstag, 28. April 2022 (15:00 – 18:00 Uhr)

In einem vom Umweltbundesamt geförderten Projekt beschäftigt sich die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. (Bundesverband) mit den externen Kosten von Lebensmitteln und den Möglichkeiten, diese zu internalisieren. In den vergangenen Monaten haben wir qualitative Interviews mit wissenschaftlichen Experten und relevanten Stakeholdern sowie eine (nicht-repräsentative) Verbraucherbefragung durchgeführt. Nun wollen wir die Ergebnisse einem Fachpublikum präsentieren und mit Vertreter/innen verschiedener Stakeholdergruppen diskutieren, wie der Weg zu „wahreren“ Lebensmittelpreisen aussehen und gelingen kann.

Nachfolgend finden Sie das aktuelle Tagungsprogramm.

26.04.2022 - DUH Tagung Zukunft der Tiergesundheit - Reserveantibiotika im Stall

Die Zukunft der Tiergesundheit - und die Frage der Reserveantibiotika im Stall

 am 26.4.2022, 12:30-16:30 Uhr

Im Jahr 2022 stehen wichtige Entscheidungen an für die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen: In Deutschland verspricht der Koalitionsvertrag eine Tiergesundheitsstrategie und die Reduktion des Antibiotikaverbrauchs bei Tieren. In Brüssel wird kontrovers über die Liste der Reserveantibiotika diskutiert, die nicht mehr bei Tieren eingesetzt oder aber zur Behandlung ganzer Tiergruppen verboten werden sollen. Die Gruppenbehandlung in Form der Metaphylaxe soll reduziert werden. Und wie genau dies zu regeln und zu erreichen ist, das möchten wir aktuell gemeinsam Ihnen debattieren.

Welche aktuellen Entwicklungen sehen wir mit Blick auf Antibiotikaresistenzen im Stall, am Schlachthof und im Fleischregal? Warum sind Reserveantibiotika so zentral wichtig für Mensch und Tier? Was plant die neue Bundesregierung und wie kann die Zivilgesellschaft politische Entscheidungen in Brüssel und Berlin zur Tiergesundheit und zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen mitgestalten?

Anmeldung bitte auf der Veranstaltungswebseite, der Sie auch aktualisierte Informationen entnehmen können: Die Teilnahme ist kostenlos.

Tagungssprachen: Deutsch & English

English version of invitation and program here.

 

Programm
12:30 h Begrüßung
Sascha Müller-Kraenner, Geschäftsführer der DUH
Einleitung: One-Health als Leitbild für die Tiergesundheit - Reinhild Benning, DUH Teamleiterin Landwirtschaft
13:00 h Auf dem Weg zu einer besseren Tiergesundheit - Staatssekretärin Silvia Bender, BMEL (angefragt)
13:30 h Antibiotika mit höchster Priorität für den Menschen – Stand der Resistenzen und Resistenzbekämpfung: Dr. Bernd Alois Tenhagen, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
14:00 h Pause
14:30 h Die Bedeutung der Reserveantibiotika für Menschen in Europa: Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Standing Committee of European Doctors (CPME), Vorsitzender der „Working Group on Pharmaceuticals“ des CPME (angefragt)
15:00 h 2022 – ein Ja(hr) zur Rettung der Reserveantibiotika?: Martin Häusling, MdEP Federführend im Umweltausschuss
15:30 h Diskussion im Plenum
Neue Wege zur Antibiotikaminimierung in der Tierhaltung:
- Staatssekretärin Silvia Bender
- Martin Häusling, MdEP Federführend im Umweltausschuss
- Dr. Bernd Alois Tenhagen, BfR
- Prof. Wolf-Dieter Ludwig, CPME
- Reinhild Benning, DUH Teamleiterin Landwirtschaft
16:30- Zusammenfassung und Ausblick

März - 2022

11.03.2022 - Online-Veranstaltung Häusling & WWF: Entwaldungsfreie Lieferketten: Versteckte Umweltzerstörung in unseren Lebensmitteln und Holzprodukten beenden!

Online-Veranstaltung von MdEP Martin Häusling & dem WWF

Konsum ohne böse Nebenwirkungen -

Versteckte Umweltzerstörung in unseren Lebensmitteln und Holzprodukten beenden!

Freitag, 11. März von 14.00 - 16.00 Uhr

Übersetzung: EN-DE; DE-ENEntwaldung wwf

Aufzeichnung der Veranstaltung

 

 

Weltweit wurden zwischen 1990 und 2020 420 Millionen Hektar Wald zerstört. Ein wesentlicher Faktor für Entwaldung ist die Ausbreitung landwirtschaftlicher Flächen für die Erzeugung von global gehandelten Rohstoffen und Gütern. Zwischen 2002 und 2017 waren der Anbau von sechs Rohstoffe für etwa 80% der tropischen Entwaldung verantwortlich: Soja, Palmöl, Rindfleisch, Holz, Kakao und Kaffee.

10.03.2022 - Online-Fachgespräch zur Revision der Erneuerbare Energien-Richtlinie „Wie gelingt der Umbau für mehr Klimaschutz im Verkehr?“

von 15:00 – 17:00 Uhr

Der Verkehr ist einer der größten Treiber der Klimakrise. Er verursacht in Europa rund ein Viertel der gesamten Treibhausgasemissionen – Tendenz in den letzten Jahren sogar steigend. Selbst im Pandemiejahr 2020 lagen die Verkehrsemissionen in der EU deutlich über dem Niveau von 1990. Eine grundlegende Trendwende ist dringlich: Das laufende Jahrzehnt ist laut IPCC entscheidend für die Bewältigung der Klimakrise. Dazu muss auch der Verkehrssektor endlich seinen Beitrag leisten.

Die Erneuerbare Energien-Richtlinie (Renewable Energy Directive, RED) macht den Mitgliedstaaten seit 2009 Vorgaben für den Einsatz nicht-fossiler Kraftstoffe im Verkehrssektor – mit dem Ziel, die Emissionen zu senken. Derzeit wird die RED überarbeitet und es werden die rechtlichen Grundlagen für den Rest des Jahrzehnts geschaffen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Rolle verschiedene Energieträger und Kraftstoffe – von Biokraftstoffen über Strom bis E-Fuels – in Zukunft spielen können und sollen. Das Resultat der letzten zehn Jahre war ein Boom von Biokraftstoffen aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen. Um in Zukunft einen Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr leisten zu können, muss die RED neu ausgerichtet werden – mit dem Ziel, den Anteil von erneuerbarer Energie im Verkehr nachhaltig zu erhöhen, ohne dabei Natur und Biodiversität zu schädigen oder kostbaren Ökostrom ineffizient einzusetzen.

EU-Parlament und EU-Rat erarbeiten derzeit ihre Positionen zur RED. Wir möchten uns daher im Rahmen einer Online-Diskussion genauer mit diesem aktuellen Thema auseinandersetzen und darüber diskutieren, welche Erfüllungsoptionen im Rahmen der RED gefördert werden sollten und wie die RED den größtmöglichen Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr leisten kann.

Als Referent:innen haben zugesagt:

  • Martin Häusling, Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Grünen/EFA
  • Daniel Oliveira, Referent beim Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
  • Chelsea Baldino, Wissenschaftlerin beim International Council on Clean Transportation
  • Kathrin Anna Frank, Fachreferentin für Entwaldungsfreie Lieferketten, Deutsche Umwelthilfe

Moderation:     Deutsche Umwelthilfe

Fragen zur Veranstaltung richten Sie bitte an Frau Frank: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Februar - 2022

23.02.2022 - Einladung zu Online-Podium: Carbon Farming – Allheilmittel auf dem Weg zur Klimaneutralität oder Greenwashing?

Mittwoch, 23. Februar von 14.00 - 16.00 Uhr 

Anmeldungen bitte über Zoom

HumusZur Erreichung des EU-Ziels, bis 2050 klimaneutral zu werden, wird auch auf (landwirtschaftliche) Böden als CO2-Senke gesetzt. Beim sogenannten Carbon Farming sollen Landwirt*innen für die Speicherung von CO2 in Böden honoriert werden. Die EU-Kommission will bis Ende 2022 einen EU-Rechtsrahmen für CO2-Zertifikate vorschlagen und setzt bei der Honorierung vor allem auf die Messung des C-Gehalts in Böden und privatwirtschaftliche Modelle.

Von EU-Kommission und Landwirtschaftsverbänden hört man häufig das reizvolle Versprechen, mit Carbon Farming könnte gleichermaßen die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Betriebe und der Klimaschutz unterstützt werden. Bei dieser Debatte werden die Potentiale des Carbon Farming allerdings sehr hoch angesetzt. Die Speicherung von Kohlenstoff in ackerbaulich genutzten Böden ist aufwändig und unsicher, die Klimarelevanz fraglich. Zudem ist eine langfristige Speicherung kaum sicherzustellen. Deutlich mehr Potential besteht da bei Grünland und Mooren. Deutlich mehr Relevanz hat der Humusaufbau für die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel, doch das geht in der Carbon Farming Begeisterung meist völlig unter.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diskutieren, inwieweit Carbon Farming ein sinnvolles Instrument zur Steuerung von Humusaufbau und auf dem Weg zur Klimaneutralität sein kann und wie dabei speziell CO2-Zertifikate zu bewerten sind.

Leitfragen

  • Carbon Farming: Was bringt Klimaschutz und was nicht?
  • Welche Potentiale bieten Moore und Grünland im Vergleich zum Ackerbau?
  • Sollen CO2-Zertifikate für den Humusaufbau Emissionen aus anderen Sektoren kompensieren?
  • Machen Böden als langfristige Kohlenstoffsenke Sinn?
  • Humusaufbau im Ackerbau als Klimaanpassung oder als Klimaschutz?

Programm

14:00 Uhr  Begrüßung & Einführung mit Martin Häusling, Mitglied des Europäischen Parlaments

14:05 Uhr  Fachliche Podiumsdiskussion: Wie und wo macht Kohlenstoffspeicherung im Boden Sinn?

  • Mit Franz Rösl, IG Gesunder Boden
  • Dr. Anita Idel, Veterinärin und Mediatorin, Grünlandexpertin
  • Prof. Hans Joosten, Landschaftsökologe und Moorforscher
  • Patrick Worms, Agroforstexperte World Agroforestry Centre

15:00 Uhr   Politische Podiumsdiskussion: Wie kann man Carbon Farming sinnvoll für Klimaschutz und Landwirtschaft gestalten?

  • Mit Martin Häusling, MdEP
  • Dr. Ophelia Nick, Parl. Staatssekretärin Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
  • Christian Holzleitner, Referatsleiter DG CLIMA EU-Kommission
  • Dr. Rolf Sommer, Fachbereichsleiter Landwirtschaft und Landnutzungswandel WWF
  • Steffen Pingen, Fachbereichsleiter Umwelt und ländlicher Raum beim Deutschen Bauernverband

15:55 Uhr   Schlussworte Martin Häusling, MdEP  

Moderation: Dr.Tanja Busse

Anmeldungen bitte über Zoom

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Lara Schmidt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Veranstaltung wird über Zoom stattfinden.

 

Zum Thema:

Studie „Greenwashing & viel Technik! Vermeintlich nachhaltige Lösungen für die Landwirtschaft“ von Dr. Andrea Beste, Büro für Bodenschutz und Ökologische Agrarkultur, im Auftrag von Martin Häusling,

Positionspapier zu CO2-Zertifikaten und Kohlenstoffspeicherung in Böden

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