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EU-Umweltpolitik

No Planet Plastic!

PlastikmuellZurzeit hören wir häufig, dass wir bald mehr Plastik als Fische in unseren Meeren haben werden. Wenn wir unseren Plastikverbrauch nicht drastisch reduzieren, droht uns diese ökologische Katastrophe tatsächlich. Die Wiederverwendung und das Recycling von Plastik sind sehr gering. Weniger als 30 Prozent unseres Plastikabfalls werden recycelt und von dieser kleinen Menge wandert noch immer ein beträchtlicher Teil in Länder außerhalb der EU, mit geringeren Umweltstandards. Über ein Drittel unserer Plastikabfälle landet auf Müllhalden oder wird verbrannt. Viel zu viel Plastikmüll landet in der Umwelt – sei es in den Meeren oder auch im Boden.

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Zukünftig muss Risikominderung vor Versicherung und Entschädigung stehen

GewitterDie Nässe im Frühjahr 2017 und die Trockenheit im Sommer 2018 haben es nur allzu deutlich gezeigt: Landwirte sind im Zuge des Klimawandels zunehmend Risiken aufgrund extremer Wetterereignisse ausgesetzt. Diese ziehen häufig auch noch massive Pflanzengesundheitskrisen nach sich.

Die aktuelle Antwort der Politik im Sommer 2018: Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe. Die Antwort der neuen GAP-Vorschläge darauf: sogenannte Risiko-Management-Systeme. Der Schwerpunkt liegt dabei allerdings auf der finanziellen Absicherung über Versicherungsmechanismen, statt auf der Förderung der Anpassung landwirtschaftlicher Systeme über agrarökologische Maßnahmen, die die Risiken minimieren könnten.

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Klimaschutz: Briefing und Hintergrundpapier zu Landwirtschaft und Klimawandel (LULUCF)

serveimageParis verpflichtet: Im Juli 2016 hatte die EU-Kommission Vorschläge unterbreitet, bisher nicht beteiligte Sektoren wie die Land- und Forstwirtschaft in die CO2-Minderungsziele einzubeziehen. Wir setzen uns auf europäischer Ebene dafür ein, dass der sogenannte LULUCF-Sektor (Landnutzung, Landnutzungsänderungen und der Forstwirtschaft) nicht als Verrechnungsstelle missbraucht wird, um Emmissions-Minderungsziele zu schwächen. Die Land- und Forstwirtschaft hat durchaus Klimaschutz-Potential, ist als Emittent aber zugleich verpflichtet, Sektoren-eigene Einsparziele zu erbringen.

Als Schattenberichterstatter meiner Fraktion setze ich mich im Agrarausschuss in den derzeitigen LULUCF-Beratungen vor allem gegen Flexibilisierungsmechanismen ein, mit denen sich andere Sektoren mittels Maßnahmen in der Land- und Forstwirtschaft freikaufen können.
Briefing zum parlamentarischen Bericht

Die Entscheidung über konkrete Maßnahmen im Bereich Land- und Forstwirtschaft überlässt die Kommission in ihrem Vorschlag den Mitgliedsländern. Dazu habe ich dieses Hintergrundpapier verfasst.

Dinos würden rot werden - Klimaskeptiker als Berichterstatter zur EU-Klimapolitik

DinosaurierDie Ignoranz beim Klimawandel greift um sich. Im Agrarausschuss des EU-Parlaments wurde ein Klimawandel-Leugner zum Berichterstatter der Stellungnahme des LIFE-Programms ernannt, einem EU-finanzierten Programm zur Förderung von Umwelt-, Naturschutz- und Klimaprojekten. Wie kann es passieren, fragt man sich, dass die Vergabe der Stellungnahme des Agrarausschusses zur Klimapolitik mit John Stuart Agnew (UKIP) an einen Abgeordneten ging, dessen faktenfreie Auffassung zum Klimawandel seit Jahren allseits bekannt ist?

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Endokrine Disruptoren: Was sind Umwelthormone?

Was sind Umwelthormone?
Als endokrine Disruptoren (EDs) wird eine Gruppe von Chemikalien bezeichnet, die in den Hormonhaushalt eingreifen kann: Dabei imitieren sie natürliche Hormone, wirken störend auf sie ein oder blockieren sie sogar. Kleinste Mengen dieser Chemikalien genügen, um schlimme und unumkehrbare Hormonveränderungen auszulösen, die u.a. zu Krebs (Prostata, Hoden, Brust), Unfruchtbarkeit und Diabetes führen können. Betroffen sind sowohl Menschen als auch Tiere.

Beispiele für Anwendungsbereiche von EDs
Es ist nahezu unmöglich, nicht mit EDs in Kontakt zu kommen. Sie sind in unserem Essen, unserer Kleidung, Kosmetika und Spielzeug.

Weiterlesen im Briefing zu endokrine Diskruptoren

PALMÖL: Fluch für den Regenwald und das Klima

palm 1464654 640Palmöl gehört zu den wichtigsten Rohstoffen der Lebensmittel- und Kraftstoffindustrie. Mehr als zwei Millionen Hektar Tropenland beansprucht Europas Palmöl-Hunger – bei ungebremster Nachfrage. Der Anbau ist zumeist ein ökologisches Desaster: Für Palmölplantagen werden im großen Stil tropische Wälder in Südostasien gerodet, jede Menge CO2 freigesetzt und Lebensräume bedrohter Arten zerstört. Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat das zum Thema gemacht und fordert strenge Produktions- und Exportkriterien. Stimmt das Plenum (voraussichtlich im April) dem Bericht zu, ist die EU-Kommission gefordert, daraus ein Gesetz zu machen.

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