Grüne Europagruppe Grüne EFA

Tierhaltung und Tierschutz

EU-Parlament fordert gesetzliche Vorgaben für die Kaninchenhaltung in der EU

Kanninchen BatteriehaltungCAFT

FOTO: Batteriehaltung © CAFT


In einem Initiativbericht zu Mindest-anforderungen und zum Schutz von Kaninchen widmet sich der Agrarausschuss der Problematik der Kaninchenhaltung in der EU.

Während die Grünen fordern, endlich europaweit verbindliche hohe Standards einzuführen, steht nach einer ersten Aussprache im EU-Agrarausschuss fest, dass Parlamentarier anderer Fraktionen sich den Forderungen der Industrie anschließen werden, die auf niedrige Tierschutzstandards drängen.

» Weiterlesen

1. Briefing zum EU-Tierarzneimittelpaket

Was ist das EU-Tierarzneimittelpaket?
Das EU-Tierarzneimittelpaket besteht aus insgesamt drei Verordnungsvorschlägen der Europäischen Kommission. Das Europäische Parlament wird diese Gesetzesvorschläge 2015 diskutieren und weiterentwickeln. Das Augenmerk meiner Arbeit im Europäischen Parlament an den Verordnungsvorschlägen wird dabei besonders darauf liegen, wie der Einsatz von Antibiotika geregelt wird. Momentan werden Antibiotika sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin leider viel zu oft und falsch eingesetzt - mit verheerenden Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier sowie auch die Umwelt. Als Schattenberichterstatter für alle drei Verordnungsvorschläge werde ich mich dafür einsetzen, dass die Verordnungen die richtigen Prioritäten setzen.

Weiterlesen: Briefing zum EU-Tierarzneimittelpaket (pdf)

2. Briefing zum EU-Tierarzneimittelpaket

Am 17.02.16 fand im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments die Abstimmung zur neuen EU-Verordnung für Tierarzneimittel statt. Ich war der zuständige grüne Schattenberichterstatter für dieses Dossier.
Das Europäische Parlament konnte den Kommissionsvorschlag in einigen Punkten deutlich verbessern. Bei der Verschärfungen zur Antibiotikareduzierung und die Berücksichtigung von Umweltauswirkungen von Tierarzneimitteln waren wir Grünen die treibende Kraft.

Eine detaillierte Analyse können Sie diesem Briefing entnehmen.

Zum BRIEFING

Bessere Berücksichtigung von Umweltrisiken im europäischen Tierarzneimittelrecht gefordert

Bericht von der Veranstaltung des Umweltbundesamtes in der NRW-Landesvertretung am 04.03.2015
Am 04.03.2015 fand in der NRW-Landesvertretung eine Veranstaltung des Um-weltbundesamtes und der Finnish Safety and Chemicals Agency zu Umweltrisiken von Tier-arzneimitteln statt. Damit wurde die Diskussion über die verstärkte Integration von Umweltas-pekten in die neue EU-Tierarzneimittel-Verordnung eröffnet.

150304 Umweltrisiken im Bereich Tierarzneimittel 8x

Von links nach rechts:
Mathilde Harvey (Rapporteur for European procedures, French National Agency for Veterinary Medecinal Products (Anses - ANMV); Thomas Heberer (BVL); Prof. Thomas Backhaus (University of Gothenburg); Martin Häusling (MdEP); Helen Clayton (EU Commission, Directorate-General for the Environment); Ariane van der Stappen (European Commission, Directorate-General for Health and Consumers); Dr. Wolfgang Seidel (UBA/German Environment Agency)

Kompletter Bericht (entnommen aus dem EU-Wochenbericht der NRW-Landesvertretung)

Präsentation von Martin Häusling: Umwelteinwirkungen von Tierarznei

Was steckt im EU-Tierarzneimittel-Paket?

Im September 2014 hat die Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit insgesamt drei Verordnungsvorschläge für Tierarzneimittel und Arzneifuttermittel verabschiedet. Diese werden in den nächsten Monaten im Agrar- (Arzneifuttermittel) bzw. Umweltausschuss (Tierarzneimittel) diskutiert. Als Schattenberichterstatter im Agrar-und Umweltausschuss werde ich mich dafür einsetzen, dass die Verordnungsvorschläge die richtigen Prioritäten setzen. Bislang liegt der Schwerpunkt zu sehr auf den Verkaufsinteressen der Pharmaindustrie und nicht darauf, die Verabreichung von Arzneimitteln möglichst einzudämmen.
Insgesamt muss in diesem Zusammenhang das Ziel sein, Ursachen- statt Symptombekämpfung zu betreiben: Robuste Rassen statt maximaler Leistung, mehr Auslauf für die Tiere und eine Verringerung der Viehdichte kämen der Tiergesundheit zugute und würden die Arzneimittel-Verabreichung stark verringern. Gerade die Verabreichung als Futterzusatz, stellt, die mit Abstand am wenigsten spezifische Behandlungsform dar und muss daher für Antibiotika ganz ausgeschlossen werden.

» Weiterlesen

Demoaufruf

Demoaufruf:
Wir haben es satt!

18. Januar 2014, 11 Uhr
Potsdamer Platz, Berlin

Publikation

Video