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Tierhaltung und Tierschutz

Schluss mit dem Käfigzeitalter: Europäisches Parlament fordert europaweite artgerechte Kaninchen-Haltung

170314 rabbits EN twitter1Es ist ein erster, wichtiger Schritt: Mit dem Beschluss vom 14. März 2017 hat das EU-Parlament EU-Kommission aufgefordert, für die über 340 Millionen in der EU gehaltenen Kaninchen ein Minimum an verbindlichen Haltungsstandards auf den Weg zu bringen. In vielen EU-Mitgliedsstaaten gibt es bisher keine gesetzlichen Haltungsvorgaben, insbesondere in den maßgeblichen Erzeugerländern. Deshalb fordern wir Grünen, Mast- und Zuchtkaninchen in die EU-Richtlinie zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere aufzunehmen und deren Käfigzeitalter EU-weit zu beenden.

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EU-Parlament fordert gesetzliche Vorgaben für die Kaninchenhaltung in der EU

Kanninchen BatteriehaltungCAFT

FOTO: Batteriehaltung © CAFT


In einem Initiativbericht zu Mindest-anforderungen und zum Schutz von Kaninchen widmet sich der Agrarausschuss der Problematik der Kaninchenhaltung in der EU.

Während die Grünen fordern, endlich europaweit verbindliche hohe Standards einzuführen, steht nach einer ersten Aussprache im EU-Agrarausschuss fest, dass Parlamentarier anderer Fraktionen sich den Forderungen der Industrie anschließen werden, die auf niedrige Tierschutzstandards drängen.

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Keine EU-Gelder für Investitionen in Tierleid

170208 VA Tierleid 1 kleinAm 8. Februar 2017 habe ich zu einer öffentlichen Debatte über die Kreditvergabepraxis zur EU-Exportförderung von Tierhaltungssystemen und ihren politischen Folgen für Landwirtschaft und Tierschutz - inner- und außerhalb der Europäischen Union - eingeladen. Trotz einiger Fortschritte finanzieren immer noch die Steuerzahler landwirtschaftliche Betriebe außerhalb der EU, deren Tierhaltungsanlagen fatale Defizite ausweisen. Es darf nicht sein, dass öffentliche EU-Gelder in Drittländern eine grausame Tierhaltung unterstützen, die in der EU längst strafbar ist.

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2. Briefing zum EU-Tierarzneimittelpaket

Am 17.02.16 fand im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments die Abstimmung zur neuen EU-Verordnung für Tierarzneimittel statt. Ich war der zuständige grüne Schattenberichterstatter für dieses Dossier.
Das Europäische Parlament konnte den Kommissionsvorschlag in einigen Punkten deutlich verbessern. Bei der Verschärfungen zur Antibiotikareduzierung und die Berücksichtigung von Umweltauswirkungen von Tierarzneimitteln waren wir Grünen die treibende Kraft.

Eine detaillierte Analyse können Sie diesem Briefing entnehmen.

Zum BRIEFING

Bessere Berücksichtigung von Umweltrisiken im europäischen Tierarzneimittelrecht gefordert

Bericht von der Veranstaltung des Umweltbundesamtes in der NRW-Landesvertretung am 04.03.2015
Am 04.03.2015 fand in der NRW-Landesvertretung eine Veranstaltung des Um-weltbundesamtes und der Finnish Safety and Chemicals Agency zu Umweltrisiken von Tier-arzneimitteln statt. Damit wurde die Diskussion über die verstärkte Integration von Umweltas-pekten in die neue EU-Tierarzneimittel-Verordnung eröffnet.

150304 Umweltrisiken im Bereich Tierarzneimittel 8x

Von links nach rechts:
Mathilde Harvey (Rapporteur for European procedures, French National Agency for Veterinary Medecinal Products (Anses - ANMV); Thomas Heberer (BVL); Prof. Thomas Backhaus (University of Gothenburg); Martin Häusling (MdEP); Helen Clayton (EU Commission, Directorate-General for the Environment); Ariane van der Stappen (European Commission, Directorate-General for Health and Consumers); Dr. Wolfgang Seidel (UBA/German Environment Agency)

Kompletter Bericht (entnommen aus dem EU-Wochenbericht der NRW-Landesvertretung)

Präsentation von Martin Häusling: Umwelteinwirkungen von Tierarznei

Demoaufruf

Demoaufruf:
Wir haben es satt!

18. Januar 2014, 11 Uhr
Potsdamer Platz, Berlin

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