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EU-Agrarreform

Mitreden und mitmachen: Für eine starke Reform für Europas Landwirtschaft

170317 living landNoch bis zum 2. Mai 2017 haben alle EU-Bürger*innen die Chance, bei der nächsten Reformrunde der Europäischen Agrarpolitik ein Wörtchen mitzureden. Niemand muss dafür Agrarpolitik-Experte oder Bauer sein. Es sind alle gefragt, die gesund und regional essen, auch in Zukunft beim Bauern um die Ecke einkaufen wollen oder den Ruf von Feldlerche und Kiebitz vermissen.

Hier geht’s weiter zum Mitmachen.

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Veranstaltungsbericht vom 12.01.17: Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik

170112 124342 GAP Berlin kleinZum Auftakt der Internationalen Grünen Woche und entscheidender Debatten über die zukünftige Ausrichtung der Europäischen Agrarpolitik (GAP) habe ich am 12. Januar 2017 zu einer Studienvorstellung und Debatte der derzeitige Agrarpolitik eingeladen. Autor*innen und Referent*innen der Diskussionsveranstaltung unterstrichen: An einer tiefgreifenden Reform führt kein Weg vorbei. Vorschläge zur Neuausrichtung der GAP müssen sich am Reformbedarf messen lassen.

Veranstaltungsbericht (pdf)

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Vereinfachen ist gut, aber noch lange keine Reform: Wo bleibt der Fitness-Check für die Agrarpolitik?

Europas Agrarpolitik (GAP) muss reformiert werden. Darüber herrscht in Politik und Gesellschaft große Einigkeit. Über das „wie“ wird in Brüssel längst gerungen. Um die ökologische Wirksamkeit des Greenings zu erhöhen, hatte die EU-Kommission den Mitgliedsstaaten im Juli-Rat vorgeschlagen, Pestizide auf Vorrangflächen zu verbieten.

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Grüne fordern 525 Million Euro mehr für eine bessere Landwirtschaft

Zum gemeinsamen Positionspapier von Grünen Landwirtschaftsministern aus den Bundesländern sowie der Parlamentarier aus Bundestag und EU-Parlament für eine Reform der europäischen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) merkt Martin Häusling an:

Grüner, gerechter, gesünder - die ersten Schritte müssen jetzt getan werden. In der Halbzeitbewertung muss Deutschland die größtmöglichen Register für mehr Ökologie und Gerechtigkeit ziehen, die die letzte Agrarreform ermöglicht hat. Ab 2020 brauchen wir dann einen grundlegenden Wandel. Geld dürfen dann nur noch diejehnigen bekommen, die wirklich nachhaltig produzieren. Ökologisch, klmiaschonend, tierfreundlich und mit einer Wertschöpfung die vor Ort bleibt.

EU-Agrarausschuss berät über Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

161108 Workshop AGRI CAPAm 8. November 2016 fand im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments ein Workshop zur Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 statt. Hierbei wurde eine dreiteilige Studie zu den wichtigen Politikfeldern Direktzahlungen, Marktmechanismen und Ländliche Entwicklung vorgestellt.

Eine parlamentarische Forschungsarbeit zu Workshop und Studie stellt deutlich fest, dass das gegenwärtige System der Direktzahlungen weder nachhaltig noch geeignet ist, den Zukunftsherausforderungen gerecht zu werden und schlägt ambitionierte Änderungen vor

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TAGUNGSBERICHT vom 5.Sept.: Besser heute als morgen, nur nicht von gestern: Mit visionärer Politik aus der Agrarkrise

Die europäische Agrarpolitik steckt angesichts großer ökologischer Herausforderungen und sinkender Erzeugerpreise in einer tiefen Krise. Eine Fortsetzung wie bisher beschleunigt die agrarindustrielle Ausrichtung der europäischen Agrarkultur. Doch wie soll eine neue, visionäre Agrarpolitik aussehen?
Am 5. September 2016 habe ich Experten aus der Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu einer öffentlichen Debatte zum Thema eingeladen. Einen herzlichen Dank allen Referenten und Teilnehmern sowie der Böll-Stiftung für die gelungene Veranstaltung und lebhafte Debatte.

alle 1 Abbildung: v.r.n.l.: Reinhild Benning (Ernährungsrat Berlin und Germanwatch e.V.) Romuald Schaber (BDM e.V.), Prof. Dr. Folkhard Isermeyer (Thünen-Institut), Martin Häusling (MdEP), Robert Habeck (Agrar- und Umweltminister Schleswig-Holstein) und Prinz Felix zu Löwenstein (BÖLW e.V.)


TAGUNGSBERICHT

WEITERE INFORMATIONEN
•    Einladung und Programm der Tagung
•    Tagungsvortrag Prof. Dr. Isermeyer vom 5. September 2016
•    Positionspapier „Raus aus der Sackgasse: Die Ziele für die gemeinsame Agrarpolitik müssen neu definiert werden“ von Robert Habeck und Martin Häusling vom 5.9.2016
•    Positionspapier „Fundamente statt Säulen: Plädoyer für eine Neuordnung der europäischen Agrarpolitik“ von Robert Habeck und Martin Häusling vom 16.7. 2015
•    Positionspapier zur EU-Agrar-Exportpolitik von Martin Häusling, März 2016 

 

Publikation

Positionspapier