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Ökolandbau und ländliche Räume

GAP 2020: Positionspapier von Martin Häusling

Die aktuelle Krise der Landwirtschaft in Europa zeigt, dass das Modell einer export- und wachstumsorientierten Landwirtschaft zwar dem Handel und der Lebensmittelindustrie satte Gewinne beschert. Es respektiert allerdings weder die Wünsche der Verbraucher noch kann es den Bauern ein  angemessenes Einkommen sichern. Dabei geht dieses Modell mit einem hohen Maß an Umweltverschmutzung, Verlust von Biodiversität sowie Tierleid einher. Dies kritisieren nicht nur Verbraucher- und Umweltgruppen, sondern auch viele wissenschaftliche Sachverständige und regierungsberatende Gremien in Europa zunehmend. Anstatt nun einzeln jeden Faktor der Bewirtschaftung auf seine Umweltverträglichkeit zu überprüfen, um Fördergelder zu erhalten und damit einen bürokratischen Gau zu produzieren, plädiere ich dafür, sich bei den Fördergeldern der GAP an Systemen zu orientieren, deren besondere Umweltverträglichkeit international nicht mehr bestritten wird.

Hier mein Positionspapier zur GAP 2020.

Interview zum Verhandlungsergebnis der EU-Öko-Verordnung

170808 AOEL Logo EPS transparent 300Zwanzig Monate haben EU-Kommission, die EU-Mitgliedsstaaten im Rat und das Europäische Parlament über die Revision der EU-Öko-Verordnung verhandelt. Über das Ergebnis, seine Bewertung und die Schwierigkeiten des Verhandlungsprozesses war Berichterstatter Martin Häusling mit der Assoziation Ökologischer Lebensmittelhersteller im Gespräch.

Das Interview im Wortlaut

Die wichtigsten Punkte der politischen Einigung im Überblick (Briefing Martin Häusling Juli 2017)

2. TRANSNATIONALE ALPENTAGUNG

170610 AlpentagungLeben und Wirtschaften im ländlichen Raum

fand in St. Gerold in Vorarlberg vom  9.-11. Juni 2017 statt

Mein Kurzbericht dazu

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AOeL: Overview about the development and relation to article 91 of regulation 889/2008

Article XX/20 about obligations and actions in the event of sus-picion of non-compliance
Overview about the development and relation to article 91 of regulation 889/2008

Author Dr. Alexander Beck

Due to several reports there is a lot of uncertainty concerning article XX and 20 of the new organic regulation. Therefore we hereby offer some first technical information about the arti-cle, although the final legal text has not yet been decided on. The final legal consistency check is still missing.

Briefing zur Öko-Verordnung: Die wichtigsten Punkte der politischen Einigung mit der Kommission

Hier finden Sie das aktuelle Briefing zur politischen Einigung zur Öko-Verordnung

Vorbemerkung:
Der Agrarrat wird am 17. Juli über das Ergebnis des letzten Triloges, der am 28. Juni 2017 stattfand, entscheiden. Eine finale Fassung des Verordnungstextes wird nach technischen Anpassungen und nach Redigieren durch Sprachjuristen voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres 2017 vorliegen. Danach folgt eine Ausarbeitung der Durchführungsrechtsakte sowie der delegierten Rechtsakte. Das novellierte Gesetz soll 2020 in Kraft treten.

EP-Berichterstatter Häusling zur Ökoverordnung: Nach einem Scheitern wird es keine Neuauflage geben

Der Markt für ökologisch-biologische Erzeugnisse in der Europäischen Union wächst seit einigen Jahren aufgrund der immer größer werdenden Nachfrage.  Die EU-Verordnung zum ökologischen Landbau von 2007 definiert, wie die Lebensmittel, die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind, erzeugt und hergestellt werden müssen. Am 31. Mai sollte die 18. Trilog-Verhandlung zur Revision der Verordnung stattfinden, die jedoch ohne jegliche Erklärung von Seiten des Rates abgesagt worden ist.

Bei der Veranstaltung „EP-Berichterstatter im Dialog“ mit Martin Häusling (Bündnis 90/Die Grünen), Berichterstatter im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI) wurden die Gründe für die gescheiterte Trilog-Verhandlung diskutiert.

Das Video der Veranstaltung kann hier angeschaut werden.

Briefing zum aktuellen Stand der Trilog-Verhandlungen vom 14.06.17vom 14.06.17

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