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Besuch an der Bergstrasse - Echo: An diesem System ist einiges faul

161126 Bergstrasse hofGemeinsam mit dem OV Fürth war MdEP Martin Häusling zu den Grünen in den Kreis Bergstraße nach Fürth geladen worden. Zunächst zeigte uns Karl Bauer seinen Hof. Bei selbstgebackenem Kuchen und selbstgemachtem Apfelsaft wurden alle Fragen beantwortet. Im Anschluss ging es von Steinbach weiter nach Fahrenbach. Dort wurde bei der Veranstaltung " Hoffnungen und Sorgen der LandwirtInnen" gut und ausgiebig diskutiert.

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Darmstädter Echo - Von Cornelia von Poser

LANDWIRTSCHAFT Europa-Politiker Martin Häusling spricht in Fahrenbach über Fehlentwicklungen in der EU-Agrarpolitik

FAHRENBACH - Fast nirgendwo hat die Europa-Politik so direkte Folgen für die Menschen wie in puncto Landwirtschaft und Umweltschutz. Und so kamen denn auch rund 30 Personen am Donnerstag im Landgasthof Hölzing in Fahrenbach zusammen, um mit dem Grünen Europa-Politiker Martin Häusling über Themen wie Massentierhaltung, Pestizide oder Klimaerwärmung zu diskutieren. Eingeladen hatte der Kreisverband Bergstraße und der Ortsverband Fürth von Bündnis 90/Die Grünen.

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SEK News - Für eine offene Gesellschaft und den Dialog/ Grüne Schwalm-Eder luden zum Neujahrsempfang ein

160205 SEK Gruene Neujahrsempfang 2016 bearb kleinSEK News - Die Grünen Schwalm- Eder hatten zum Neujahrsempfang in den Kulturbahnhof nach Wabern geladen. Knapp 100 Gäste von Vereinen und Verbänden aus Kultur und Bürgerinitiativens sowie der Kommunalpolitik waren erschienen. „Das Hospitznetzwerk war genauso vertreten wie Bauernverband, Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung im Chattengau, Sparkassenvertreter, zahlreiche Abgeordnete, Bürgermeister und Künstler. Der Austausch mit anderen ist uns ein Herzensanliegen, nur so kann man sich weiterentwickeln“, so Dr. Bettina Hoffmann als Sprecherin der Grünen.

Die Mischung aus politischem, kulturellem und geselligen Teil des Programms war überraschend und ausgewogen. Robert Habeck, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig-Holstein, spannte einen breiten, teilweise philosophischen Bogen von aktuellen Themen der Politik über Streitkultur bis hin zu unserem Grundgesetz als Grundlage unserer Werte und der Demokratie in unserem Land. Mit seiner frischen, unkomplizierten Art und seinen Denkanstößen fesselte er das Publikum und erntete großen Applaus.

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HNA - Landwirtschaft: Pachten sind rasant gestiegen - Immer weniger Flächen

HNA Schwalm-Eder. In der Landwirtschaft wird der Boden knapp. Durch Siedlungs- und Straßenbau gehen im Schwalm-Eder-Kreis jedes Jahr etwa 100 Hektar Grün- und Ackerland verloren, berichtet das Amt für Bodenmanagement in Homberg.

Weil aber gleichzeitig der Bedarf an Anbauflächen sowie Austragungsflächen für Gülle wächst, sind die Kaufpreise für Boden sowie die Pachten stark gestiegen. Kostete ein Quadratmeter Ackerland nach Auskunft des Amtes 2006 noch durchschnittlich einen Euro, so sind es 2015 schon 1,33 Euro. Noch rasanter sind offenbar die Pachten angestiegen. Statistische Zahlen gibt es dazu allerdings nicht. Für gute Ackerböden seien vor Jahren etwa 400 Euro gezahlt worden, inzwischen seien es bis zu 1000 Euro, sagt Martin Häusling, Agrarexperte und Europaabgeordneter der Grünen aus Bad Zwesten-Oberurff.

„Es handelt sich um einen regelrechten Verdrängungswettbewerb von Betrieben, die intensive Tierhaltung betreiben“, sagt er. Sie benötigten die Flächen zum Anbau von Futter und für die Gülle. Auch Biogasanlagen seien Preistreiber. Zu den Verlierern gehörten Milchviehbetriebe, die Pachtpreise von bis zu 400 Euro für den Hektar Grünland nicht bezahlen könnten. Eine solche Konkurrenz zwischen großen und kleinen Betrieben sieht Dr. Bernd Wenck, Geschäftsführer des Regionalbauernverbandes Kurhessen, nicht. Belastbare Daten gebe es zu den Pachten nicht. Der Verband habe keinen Einfluss auf die Preisgestaltung. Jeder Betrieb müsse für sich kalkulieren, ob die Pachtpreise wirtschaftlich sind. Immer höhere Auflagen in der Landwirtschaft seien eher der Grund dafür, dass Betriebe aufgeben.

Die Tierhaltung im Landkreis sei - mit Ausnahme der Geflügelzucht - eher rückläufig, erklärte Wenck. Und auch für diesen Bereich gebe es derzeit keine Anzeichen für eine Ausweitung in großem Stil.

Mehr in der gedruckten Ausgabe der HNA Fritzlar-Homberg 2. Seite

„Nordhessen im Wandel“ – Gut besuchter Infoabend zu Massentierhaltung

Lokal24 Schwalm-Eder - Von Chantal Laatz am 10. Oktober 2016

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Das Podium der Infoveranstaltung in Fritzlar. Von links: Martin Häusling, Uwe Behrens, Prof. Dr. Lutz Katzschner, Dr. Markus Schimmelpfennig, Andreas Grede. Foto Warlich

Fritzlar. „Wenn die Verbraucher ein echtes Bild auf der Verpackung des Tiefkühlhähnchens sehen würden und keine gemalte Bauernhofidylle, würden sie das Fleisch liegen lassen“, sagte Martin Häusling in seinem Schlussstatement auf dem Podium. „Nordhessen im Wandel – Wie die Massentierhaltung unsere Umwelt, Landschaft und Gesundheit beeinträchtigt“ hieß die Veranstaltung, zu der die Bürgerinitiative Chattengau gegen Massentierhaltung am Samstag in Fritzlar eingeladen hatte.

Tierschutz ist ein Hauptmotiv für die Aktivitäten der Bürgerinitiative, betonte ihr Sprecher Andreas Grede. Doch an diesem Abend ging es ganz besonders um die Auswirkungen der sogenannten „Intensivtierhaltung“ für den Menschen und seine Umwelt.

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Boden gutmachen: Eine Diskussion zu Landwirtschaft und Bodenschutz

sinsheim-lokal.de - BA 4(zg) Landwirte haben eine Schlüsselposition beim Erhalt der Böden als wichtiger Teil des Naturhaushalts. Darin waren sich Landwirte und Naturschutzbund (NABU) einig bei einer Podiumsdiskussion im Grünen Baum, zu der die Böll-Stiftung gemeinsam mit dem NABU Sinsheim Naturinteressierte aus allen Bereichen eingeladen hatte. Unter den knapp 70 Besuchern waren mehr als die Hälfte Landwirte, und so war eine lebhafte und vielseitige Diskussion garantiert.

Die Podiumsdiskussion eröffnete der Europaabgeordnete Martin Häusling, Mitglied des Agrarausschusses und Biolandwirt. Er erläuterte die Gefahren der Intensivlandwirtschaft und berichtete, dass jährlich 24 Millionen Tonnen fruchtbarer Boden durch Erosion verlorengeht. Dabei ist Boden keine schnell nachwachsende Ressource: Die Bildung von einem Meter Boden dauert mindestens 20000 Jahre.

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HNA - Appell ans Gewissen: Initiative „Schwalm ohne Autobahn“ fordert Ausweichstrecken

HNA - Schwalm-Eder. Mit einer symbolischen Aktion hat sich am Mittwoch die Bürgerinitiative „Schwalm ohne Autobahn" zu Wort gemeldet.

Die vor Jahren gepflanzte „Hoffnungs-Linde“ am Ende der Autobahn 49 bei Bischhausen, hat ein Schutzschild aus Leitplanken bekommen.

„Wenn Hessen Mobil hier seine Messstationen hat, errichten wir hier eine Naturmessstelle“, sagte der Vorsitzende der Initiative, Jörg Haafke. Mit der Aktion möchte die Initiative ihre Unzufriedenheit mit der Landesregierung unterstreichen.

Sie sorgt sich, dass die im Koalitionsvertrag für den Fall des Ausbaus der Autobahn 49 versprochenen Ausweichstrecken in Wiera und Neustadt nicht gebaut werden. „Es muss zwingend etwas passieren bevor der Weiterbau der Autobahn beginnt“, sagt Haafke. Er möchte mit seinen Mitstreitern an das „grüne Gewissen appellieren, eins zu eins umzusetzen, was im Koalitionsvertrag steht“.

Mitte Juli hatte sich die Bundesregierung auf ein Millionenpaket für die Autobahn 49 geeinigt. 120 Millionen Euro sollen für den ersten Abschnitt zwischen Neuental und Schwalmstadt aus dem Bundeshaushalt kommen. Die beiden weiteren Bauabschnitte von Schwalmstadt bis Stadtallendorf und weiter nach Gemünden zur A5 sollen durch eine öffentlich-private Partnerschaft finanziert werden.

Der Grünen-Europaabgeordnete Martin Häusling ist Pate der Hoffnungs-Linde. Er kritisierte die öffentlich-private Partnerschaft. „Es gibt noch keine finanzielle Investoren und es wird auch keine geben“, erklärte er. Die Bürgerinitiative „Schwalm ohne Autobahn“ geht davon aus, dass für die Ausweichstrecken zwischen 20 und 30 Millionen Euro extra aufgebracht werden müssten. (akl)

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