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Artenschutz & Pestizide

EU muss Bayer-Monsanto-Deal stoppen

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Am 14. September 2016 hat die deutsche Bayer AG eine Einigung mit dem US-amerikanischen Konzern Monsanto zum Kauf des Unternehmens erzielt.

Wird der Mega-Deal genehmigt, wird der Leverkusener Konzern zum mächtigsten Agrarkonzern der Welt, der seine führende Stellung in der Herstellung von Agrochemikalien mit der Marktführerschaft für Saatgut und Agrogentechnik des vormaligen Konkurrenten vereint.

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Offenen Brief an Landwirtschaftsminister Schmidt, Umweltministerin Hendricks und das zuständige Mitglied des Glyphosat-Berufungsausschusses

160621 gly sprüh Hier finden Sie einen Offenen Brief von Martin Häusling MdEP und Maria Heubuch MdEP an Landwirtschaftsminister Schmidt, Umweltministerin Hendricks und das zuständige Mitglied des Glyphosat-Berufungsausschusses. Er enthält die Aufforderung, sich im Berufungsausschuss am Freitag dieser Woche gegen jede technische Verlängerung der Zulassung von Glyphosat einzusetzen und die Kommission aufzufordern, stattdessen einen Vorschlag für eine Nicht-Wiederzulassung von Glyphosat vorzulegen. Der Brief ist von 66 Abgeordneten des Europäischen Parlaments unterzeichnet.

„Die Unterzeichnenden sind der festen Überzeugung, dass die Zukunft der Ernährung und einer gesunden Umwelt darin liegen wird, mit der Natur und den natürlichen Prozessen zu arbeiten und nicht gegen sie. Es wird darum gehen, die Abhängigkeit der Landwirtschaftsbetriebe von zunehmend kostspieligen Produktionsmitteln zu reduzieren, und sich auf den Erhalt von lebenden, gesunden Böden und der Funktionen des Ökosystems zu konzentrieren, um Nutzpflanzen zu schützen, zu pflegen und mit Nährstoffen zu versorgen.“
 
Im Anhang des Briefes werden sieben Wege skizziert, durch die es möglich ist, Lebensmittel zu produzieren, ohne auf Glyphosat oder andere Pestizide zurückzugreifen.

Zum Offenen Brief

Positionspapier zur Diskussion über Alternativen zu Glyphosat und dem Mythos Bodenschutz

160606 PflugAus gegebenem Anlass möchte ich Euch/Ihnen hiermit mein Positionspapier zur Diskussion über Alternativen zu Glyphosat, den Kosten und den vermehrt kursierenden angeblichen "Rückschlägen" bei der bodenschonenden Bodenbewirtschaftung zusenden.

Weiter zum Positionspapier: Glyphosat und der Mythos Bodenschutz

Grundsatzrede des EU-Kommissionschefs: Wo bleiben die umweltpolitische Ambitionen?

Angesichts anhaltender Krisen, wie in der Flüchtlings- und Finanzpolitik und beständig neuer politischer Herausforderungen wird offensichtlich: Europa kann nur mit einer visionären Politik und Mut zu Veränderungen aus der Krise kommen.

Am 14. September 2016 hat EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in einer Grundsatzrede zur Lage der EU seine Vorstellungen von „Wir schaffen das“ präsentiert. So begrüßenswert das europäische Plädoyer des Kommissionspräsidenten ist, so kritikwürdig bleibt die nahezu vollständige Abwesenheit umweltpolitischer Vorhaben und Zielsetzung.

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REACH simplification should be about more than SMEs

www.theparliamentmagazine.eu - Written by Martin Häusling on 14 June 2016 in Opinion

When it comes to fixing the current problems with REACH, SMEs' concerns are addressed, and there are more pressing issues to be dealt with, argues Martin Häusling.

REACH dictates that by May 2018, all companies will need to register their chemical substances with the European chemicals agency (ECHA).

This includes substances produced in Europe, as well as those imported to the continent from a quantity of one tonne per year. Ten years after REACH came into force - or so ECHA promises - European citizens and businesses will, for the very first time, have a complete picture of the safety of the chemicals that they consume on a daily basis.

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Petiton jetzt unterschreiben: Bayers Mega-Deal muss gestoppt werden

160527 tweet bay santo-> Zur Petiton

Die Übernahme von Monsanto würde Wettbewerb, Wahlfreiheit und genetische Vielfalt unzulässig beschneiden

Good for business, bad for us - Why Bayer buying Monsanto is more than just another merger

Die geplante Übernahme des US-Agrarkonzerns Monsanto durch den deutschen Pharma- und Pflanzenschutzriesen Bayer muss aus wettbewerbsrechtlichen und politischen Gründen verhindert werden, verlangen die Europaabgeordnete Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA und Sven Giegold, finanzpolitischer Sprecher der Grünen/ EFA im Europäischen Parlament. In einem gemeinsamen Brief an EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sowie den Präsidenten des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, begründen Häusling und Giegold diese Forderung mit der unzulässigen Konzentration der Macht auf dem Saatgut- und Agrarchemiemarkt.
Sollte es Bayer gelingen, Monsanto zu schlucken, dann würde der Leverkusener Konzern zur Nummer eins auf dem Agrarchemiemarkt aufsteigen und zugleich das größte Saatgutunternehmen der Welt werden. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, welche Folgen dies für die bereits jetzt deutlich eingeschränkten Wettbewerbsstrukturen auf dem europäischen Agrarmarkt, für die Wahlfreiheit in der landwirtschaftlichen Erzeugung sowie für die Verbraucher haben wird.

Antwortbrief der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager von 20.06.2016

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