Diskussion: "Wie Ungleichheit Hunger schafft"
Am 12. Oktober 2017 luden Welthungerhilfe und die KfW gemeinsam zur Vorstellung des Welthunger-Index 2017 zu einer Abendveranstaltung in die Berliner Kalkscheune ein. Ein international besetztes Panel mit TeilnehmerInnen aus der Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft diskutierte über den Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und der Verbreitung des Hungers. Im Vordergrund standen dabei insbesondere greifende Lösungsstrategien und wirkungsvolle Ansätze, um in der Hungerbekämpfung niemanden zurückzulassen.
Fazit der Diskussion: Zivilgesellschaftliche Teilhabe an ernährungspolitischen Debatten und Entscheidungen, der verstärkte Fokus auf die Situation von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern oder auch die Analyse des Machtgefälles im globalen Ernährungssystem spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Der Welthunger-Index wird jährlich von der Welthungerhilfe, dem internationalen Forschungsinstitut für Ernährungs- und Entwicklungspolitik (IFPRI, Washington) und der irischen Nichtregierungsorganisation Concern Worldwide herausgegeben und beschreibt die aktuelle Verbreitung des Hungers in der Welt. Dabei wird jährlich ein Schwerpunktthema aufgegriffen.






Seit Wochen steht das TTIP im Brennpunkt der öffentlichen Diskussion. Auch die Zeitschrift Politische Ökonomie sowie das Slowfood Magazin haben in ihren jüngsten Ausgaben das geplante Abkommen zum Debattenthema gemacht und haben Beiträge von mir veröffentlicht.
