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WissenschaftAm 11. Dezember 2018 hat das Europäische Parlament über die zukünftige EU-Verordnung ‚Transparenz und Nachhaltigkeit der EU-Risikobewertung im Bereich der Lebensmittelkette‘ abgestimmt. Nun können im Januar die Trilogverhandlungen mit dem Europäischen Rat und der Europäischen Kommission für die Endversion des neuen Gesetzes beginnen. Es stand auf Messers Schneide, wie die Abstimmung im Europaparlament ausgehen würde.

logoDas erreichte Abstimmungsergebnis ist ein großer grüner Erfolg, über das ich mich als der zuständige grüne Verhandlungspartner besonders freue. Wir haben erreicht, dass die wissenschaftlichen Studien, Daten und andere Informationen, die den Zulassungsantrags eines Antragsstellers für ein Pestizid, einen genetisch Veränderten Organismus, Lebensmittelkontaktmaterialien, Futtermittelzusatzstoffe oder ein neuartiges Lebensmittel betreffen, sofort nach Einreichen bei der Zulassungsbehörde EFSA in ein öffentliches Register eingespeist werden müssen. So haben unabhängige Wissenschaftler und die breite Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich in dieser Phase der Risikobewertung durch die EFSA einzubringen und so möglicherweise auf den Zulassungsantrag Einfluss zu nehmen. Die Fragen wann und welche Daten öffentlich gemacht werden müssen, waren hart umstritten.

Mehr Informationen dazu sowie weitere Details der Parlamentsposition zur neuen Transparenz-Verordnung finden Sie hier.

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