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PosPapierneueGentechnik Mai2019

 

Martins Positionspapier zur neuen Gentechnik nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EUGh).

vom Mai 2019

 

Briefing & arguments: Betting on the wrong horse –
why new Genetic Modification Techniques are not suited to overcome hunger and tackle the environmental and social challenges of our times
Arguments in favour of a strict regulation of new GMOs (feb. 2020)
read briefing here

 

Das EUGH macht klar: Wenn Gene direkt verändert werden, ist das
Gentechnik!

Die Richter am EUGH haben im Juni 2018 mit bemerkenswerter Deutlichkeit neue Gentechnik-Verfahren wie CRISPR/Cas unter das europäische Gentechnikecht gestellt. Die Juristen machen damit eindeutig klar, dass Verfahren, die technisch in die DNA eingreifen, auch dann Gentechnik sind, wenn sie keine artfremde DNA einführen. Diese Entscheidung folgt konsequent dem europäischen Vorsorgeprinzip. Sie als Verhinderungswerkzeug von CRISPR/CAS-Technik & Co darzustellen, ist nicht nur eine sehr polemische Argumentation derer, die ganz klare schnelle finanzielle Interessen an den Einsatz von CRISPR/CAS hängen und die Risiken deshalb herunterspielen, sondern untergräbt auch die wertvolle Errungenschaft des Vorsorgeprinzips generell.


Das Vorsorgeprinzip ernst nehmen

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Hintergrund:

Mehr als 200 Organisationen fordern ein weltweites Moratorium - Mehr dazu unter "Gene Drive - gentechnische Kettenreaktion zur Veränderung von Arten in der Natur"

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