Dokument hier downloaden: 10 Punkte für eine krisenfeste Land- und Forstwirtschaft in Europa

Dieser Sommer hat überall in Europa mit aller Deutlichkeit gezeigt, was die Klimakrise bedeutet: Hitze, Dürre und Wasserknappheit. Aber auch mit Starkniederschlägen und Hagel ist immer wieder zu rechnen. Die immer häufiger und heftiger auftretenden Extremwetter bringen gerade die Landwirtschaft und unsere Wälder an die Belastungsgrenzen: Ernteausfälle, Futtermangel, Wassernutzungskonflikte und Waldbrände - und in der Folge auch wieder Überschwemmungen sind die Folge.

Gerade in unseren Wäldern haben die Dürrejahre seit 2018 massive Schäden hinterlassen. Die Waldzustandserhebung 2025 zeigt, dass nur noch jeder fünfte Baum in Deutschland gesund ist. Die Klimakrise trifft damit unsere natürlichen Lebensgrundlagen gleich mehrfach:

Wasser wird knapper, Böden trocknen aus und können Starkregen nicht mehr aufnehmen, Ernten werden unsicherer, Futter wird knapp, Wälder leiden und die Artenvielfalt geht zurück.

Wir müssen deshalb unsere Land- und Forstwirtschaft so gestalten, dass sie mit diesen Veränderungen besser umgehen kann. Klimaanpassung darf nicht bedeuten, immer mehr Wasser, Dünger, Pestizide oder Energie einzusetzen. Sie muss bedeuten, Böden, Wasserhaushalt, Biodiversität und Ökosysteme zu stärken.

Die Europäische Union trägt mit ihren Kompetenzen in der Agrar- und Umweltpolitik eine besondere Verantwortung dafür, diese Ausrichtung zu mehr Klimaresilienz nun endlich entschlossen voranzutreiben.

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