
Die Weltlage verändert sich schnell: Lieferketten werden unsicherer, geopolitische Spannungen nehmen zu, und Europa muss wirtschaftlich handlungsfähiger werden und Partnerschaften breiter aufstellen – auch jenseits einzelner Großmächte wie den USA. Gleichzeitig müssen Handelsabkommen so gestaltet sein, dass sie Standards für Umwelt, Gesundheit und Verbraucher*innenschutz nicht unterlaufen.
Was bedeutet das für die Landwirtschaft? Wir sprechen darüber, wie sich Handelsabkommen auf Preise, Wettbewerbsdruck und Wertschöpfung auswirken – und welche Leitplanken nötig sind, damit für alle Seiten gute Handelsabkommen gelingen können.
Gisela Sengl, Landesvorsitzende der Grünen Bayern, diskutiert darüber mit dem langjährigen Europaabgeordneten und Biobauern, Martin Häusling, sowie dem Agrarökonom Prof. Dr. Sebastian Lakner, von der Universität Rostock.