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agrarbericht

Auch im Kritischen Agrarbericht 2021 hat Martin Häusling einen Beitrag eingebracht - Kapitel 1 "Agrarpolitik und soziale Lage"

Martin Häusling, Kein Klimaschutz ohne Systemwechsel (S) - Warum Konzepte wie "klimasmarte Landwirtschaft" und precision farming keine Lösung sind 

Bei der Beantwortung der Frage, welchen Einfluss die Landwirtschaft auf den globalen Klimawandel hat und welche Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sinnvoll und notwendig wären, spielt es eine wesentliche Rolle, welches Agrarsystem man jeweils betrachtet. Konzepte wie climate-smart agriculture oder precision farming als Antwort der »modernen« Intensivlandwirtschaft auf die Herausforderungen des Klimawandels helfen da nach Ansicht des Autors nicht grundlegend weiter, denn sie suggerieren Präzision, wo es keine gibt, und gehen am Problem vorbei. Aufgezeigt wird dies sowohl für den Ackerbau als auch für die Nutztierhaltung, indem die vermeintliche Klima-schädlichkeit des Rindes widerlegt wird. Nicht das Rind ist der »Klimakiller«, sondern der von außen in die Landwirtschaft eingebrachte Mineraldünger und die Intensivtierhaltung. Für den Autor ist Weidehaltung nicht nur aktiver Klimaschutz – ohne sie geht auch Welternährung nicht.

 

Schwerpunkt des Agrarbericht 2021: „Welt im Fieber – Klima & Wandel“. Die Beiträge zum Schwerpunkt sind mit einem (S) gekennzeichnet.

Der kritische Agrarbericht 2021 erschien am 21. Januar 2021 als Buch (352 Seiten, € 25,00 zzgl. Porto). Bestellungen bitte direkt über den ABL Verlag.

Onine ist der Bericht hier zu finden https://www.kritischer-agrarbericht.de/2021.404.0.html

 

Zudem spannend ist der folgende Hörfunk Beitrag des WDR5 Wissenschaftsmagazin

Quarks - ab Minute 51:38

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