Grüne Europagruppe Grüne EFA

Brüssel - Ungeachtet der NSA-Krise gehen die Verhandlungen für das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP munter weiter. Vor diesem Hintergrund warnt der Europaabgeordnete und agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA, Martin Häusling vor dem enormen Druck der Wirtschaftslobbyisten.

 „Die Tatsache, dass die Gespräche für das Freihandelsabkommen trotz der politischen Krise zwischen den USA und der EU in Folge der NSA-Schnüffeleien mit voller Kraft vorangehen, zeigt, wie sehr Wirtschaftsverbände Druck auf die Politik ausüben.

Man darf diese Verhandlungen keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Ich habe große Sorge, dass die Qualität und Inhalte dieser Gespräche angesichts früherer Erfahrungen mit solchen Abkommen, die in der Regel sehr lange dauerten und zu wenig Konsequenzen führten, unterschätzt werden.


Ich bin überzeugt, dass gerade die Konzerninteressen aus den USA die Verhandlungen weiter antreiben werden. Dies dürfte sich bereits in dieser Woche oder spätestens Anfang Dezember zeigen, wenn das Thema Gentechnik aufgerufen wird. Es dürfte keinen Zweifel daran geben, dass die US-Unternehmen gerade auf diesem Gebiet zielstrebig ihre Interessen durchzusetzen versuchen. Dem müssen wir ein Stoppzeichen entgegensetzen.“

Weitere Informationen:
Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament - Martin Häusling
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