Grüne Europagruppe Grüne EFA

Saatgut

03.02.2014

AgE - Europaparlament peilt Verschiebung der EU-Saatgutnovelle an

topagrar- online von Agra Europe / Alfons Deter 
Im Europaparlament verdichten sich die Anzeichen, dass das Plenum die umstrittenen Vorschläge der Europäischen Kommission für die Novelle des EU-Saatgutrechts in Gänze an die Behörde zurückverweisen wird, um in der nächsten Legislaturperiode einen neuen Anlauf zu starten.

Der Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses, Paolo De Castro, erklärte, die Entwürfe der Kommission seien politisch sensibel und gleichzeitig problematisch. Die geplante Überführung von zwölf national umzusetzenden Richtlinien in eine einzige, unmittelbar gültige EU-Verordnung lasse den Mitgliedstaaten keinen Spielraum, die Regeln ihren Bedürfnissen anzupassen. De Castro kritisierte ferner die große Zahl delegierter Rechtsakte, die der Kommission zu viel Macht bei der Ausgestaltung der Detailregeln lasse.

Die agrarpolitischen Sprecher der einzelnen Parteigruppen seien deswegen sehr besorgt. Die Mehrheit stimme überein, der beste Weg nach vorne sei die Ablehnung des Vorschlags in Gänze, ergänzt durch eine Entschließung mit den genauen Bewegungsgründen für diesen Schritt.
Abgeordnete skeptisch

Darüber soll bei der nächsten Ausschusssitzung am 10. und 11. Februar abgestimmt werden. Bislang gingen zu dem Vorschlag der Kommission 1 461 Anträge auf Änderungen oder Zurückweisung ein. Auf der Ausschusssitzung letzte Woche hatten sich auch mehrere deutsche Abgeordnete dafür ausgesprochen, die Bearbeitung des Textes dem nächsten Parlament zu überlassen, darunter die Liberale Britta Reimers, der agrarpolitische Sprecher der Christdemokraten, Albert Deß, dessen Kollegen von der CDU, Dr. Peter Jahr und Christa Klaß, sowie der agrarpolitische Sprecher der Grünen, Martin Häusling.

Schützenhilfe erhielten die Abgeordneten zwei Tage später vom Umweltausschuss, der bereits für eine Rückverweisung votierte. Das Europaparlament wird zwischen dem 22. und 25. Mai neu gewählt. Die letzte Plenarsitzung vor der Wahl findet unmittelbar vor Ostern vom 14. bis zum 17. April statt.

30.01.2014

Briefing Revision EU-Öko-Verordnung Januar 2014

Im März 2014 will die EU-Kommission einen Revisionsentwurf für die EU-Ökoverordnung vorstellen. Sie strebt eine „prinzipiengelenkte“ Neufassung der Verordnung an und will damit die Regeln für den ökologischen Landbau deutlich verschärfen. Die bisher bekannt gewordenen Entwürfe enthalten zwar ein paar positive Verbesserungen, sie enthalten zum Teil aber auch paraxisferne Neuerungen, die sich für den Ökologischen Landbau in Europa kontraproduktiv auswirken würden.

Komplettes Briefing mit Zusammenfassung der bisherigen Abläufe, Themen, Kritikpunkten und Ausblick.

29.01.2014

Studie belegt hohe Konzentration der Marktmacht auf dem europäischen Saatgut-Markt

Brüssel -  Die Fraktion der Grünen/EFA stellte heute eine von ihr in Auftrag gegebene Studie zur Marktkonzentrationen im Europäischen Saatgutmarkt in einer Pressekonferenz in Brüssel vor. Bei der Vorstellung erklärte der Europaabgeordnete und agrarpolitische Sprecher der Grünen, Martin Häusling:
 
"Bei den Recherchen zur Marktkonzentrationen auf dem Saatgutmarkt wurde deutlich, dass sich die Kommission aufgrund mangelnder freier Verfügbarkeit von Daten sowie unabhängig nachprüfbarer Statistiken häufig auf die Aussagen der Industrie verlässt.
 
Die  Aussagen der Saatgut-Lobby und der riesigen Saatgut-Unternehmen, der EU-Markt sei kleinstrukturiert und von etwa 7000 vor allem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dominiert, sind aber irreführend. Zum Beispiel entfallen beim Maismarkt rund 75% des Marktanteils auf nur fünf Saatgut-Unternehmen. Oder das Beispiel Gemüsesaatgutsektor: Er macht 11% des EU- Saatgutmarktes aus und ist hochgradig konzentriert. So liegen etwa 95% des EU-Marktes in den Händen von nur fünf Unternehmen.
 
Die Folgen dieser Marktkonzentrationen sind verheerend und bedeuten einen Verlust an Biodiversität. Die Lebensmittel-und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzt, dass die Vielfalt der Kulturpflanzen alleine während des 20. Jahrhunderts um 75% zurückgegangen ist. Bei einem "Weiter so" wird etwa ein Drittel der heutigen Vielfalt bis 2050 verschwinden.
 
Die Konzentration auf dem Saatgutmarkt bedeutet aber auch erhöhte Kosten für die Landwirte beim Erwerb von Saatgut. Das lässt sich bereits anhand der Marktentwicklungen nicht zuletzt in den USA sehr gut nachvollziehen."
 

Eine deutsche Zusammenfassung finden Sie hier:

http://www.martin-haeusling.eu/images/attachments/140129_Martin_H%C3%A4usling_Briefing_Konferenz_Konzentration_auf_dem_Saatgutmarkt.pdf

 

29.01.2014

Konzentration der Marktmacht auf dem europäischen Saatgut-Markt

140129 Saatgutmarkt Studieim Auftrag der Grünen/EFA im Europäischen Parlament
AUTHOR: IVAN MAMMANA

Im Zuge der Diskussion über den Vorschlag der Kommission für eine Verordnung über die Erzeugung von Pflanzenvermehrungsmaterial und dessen Bereitstellung auf dem Markt (Saatgutverordnung) wurde mehrfach auch von Seiten der Kommission, General Direktion für Umwelt und Gesundheit, angeführt, dass die Erzeugung und Bereitstellung über in der EU über etwa 7000 Saatguterzeuger, überwiegend kleine oder mittlere Züchter, erfolgt.

Wir Grünen/EFA schätzten die Datenlage anders ein und haben daher die Studie „Konzentrationen von Marktmacht auf dem EU-Saatgutmarkt“ in Auftrag gegeben.

29.01.2014

Study: Concentration of market power in the EU seed market

140129 Saatgutmarkt StudieCommissioned by The Greens/EFA group
AUTHOR: IVAN MAMMANA

Seed market regulation
New study highlights concentration in seed market and implications for draft EU rules

The Greens/EFA group today presented a new study highlighting the concentration of the European seed market (1). In contrast with claims by the European Commission that market concentration is not a problem, the study revealed five companies (also producing agrochemical products) control more than 50% of the seed market, with major consequences for farmers, agro-biodiversity, innovation and food security. The Greens are calling for draft EU legislation on seeds and plant reproductive products to be rejected by the European Parliament and argue this study underlines the need for the European Commission’s competition authorities to launch an antitrust investigation into the concentration of the seed market.

23.01.2014

„CYBERKRIEG AUF DEM ACKER – WAS BLÜHT UNS DA?“

140123 Titel Cyberkrieg GVOKritische Bestandsaufnahme einer neuen Dimension der Gentechnik.

Eine Studieim Auftrag von Martin Häusling, MdEP

Autor: Christoph Then

Eine neue Generation von Gentec-Pflanzen steckt in der Pipeline. Viele davon sind in den USA schon im Einsatz. Nach wie vor sind die Eigenschaften Herbizidresistenz und Insektengiftproduktion vorherrschend, aber inzwischen auf einem ganz anderen Niveau: Diese gentechnisch eingebauten Eigenschaften werden zunehmend in sogenannten Stacked Events gekreuzt. Spitzenreiter unter diesen Kreuzungen sind Pflanzen, die gegen vier Unkrautvernichtungsmittel gleichzeitig resistent sind und ein halbes Dutzend Insektengifte auf dem Acker produzieren – 24 Stunden lang, jeden Tag.

23.01.2014

Cyberkrieg auf dem Acker – was blüht uns da?

Kritische Bestandsaufnahme neuer gentechnischer Konstruktionen
Studienvorstellung in Berlin

Zur Vorstellung der Studieüber neue gentechnische Verfahren erklärt Martin Häusling, Agrarexperte der Grünen/EFA im Europäischen Parlament und Auftraggeber der Arbeit:

„Nach dem jahrelangen Einsatz von gentechnischen Pflanzen und den dazu passenden Totalherbiziden kämpfen die USA aktuell gegen resistente Superunkräuter, die die Ernten bedrohen. Aber noch wurde daraus nichts gelernt, im Gegenteil! Eine neue Generation von Gentec-Pflanzen steckt in der Pipeline und kommt auf die EU zu. Viele dieser Pflanzen sind in den USA schon im Einsatz und sind in der EU bereits im Zulassungsverfahren.

Für die neu entwickelten Gentec-Pflanzen, die der Autor Christoph Then in unserer heute vorgestellten Studie beschreibt, werden zunehmend sogenannte „Stacked Events“ gekreuzt. Das Ergebnis sind Pflanzen, die gegen vier Unkrautvernichtungsmittel gleichzeitig resistent sind und die ein halbes Dutzend Insektengifte auf dem Acker produzieren – 24 Stunden lang, jeden Tag. Das kann man getrost als Dauervergiftung von Ökosystemen und als Turbobeschleunigung für die Bildung resistenter Unkräuter bezeichnen.

Aber nicht nur das. Auch bei Bäumen und Insekten gibt es inzwischen gentechnische Konstruktionen, die in naher Zukunft in der Forst- oder Landwirtschaft genutzt werden sollen.

Entwickelt wurden diese mit Methoden, die einen radikalen künstlichen Umbau des Erbguts ermöglichen, sogenannte ‘Synthetic Genome Technologies’.

Diese Monster-Kreationen sind außerhalb von Europa zum Teil bereits in der kommerziellen Anwendung, ohne eine angemessene Risikoprüfung durchlaufen zu haben.

Das ist Cyberkrieg auf dem Acker! Ein technologischer Machbarkeitswahn, der jegliche Regeln für eine nachhaltige Produktion missachtet. Die Unkrautproblematik in den USA ist nur EIN trauriges Beispiel dafür!

Schon jetzt kämpfen auch in Großbritannien Bauern gegen resistente Unkräuter aufgrund des massenhaften Einsatzes von Totalherbiziden. Wir dürfen in Europa diesem falschen Modell einer Landwirtschaft, die gegen die Natur Krieg führt und nur wenigen Chemiekonzernen Profite bringt, auf keinen Fall folgen!

Der Ökolandbau sollte unser Leitbild für Europa sein! Denn dieses System arbeitet MIT der Natur anstatt gegen sie. Und es profitieren nicht nur Natur, Klima und Tiere, sondern auch Landwirte und Verbraucher!“

 

Studie zur chemischen Aufrüstung auf dem Acker, 2013
Then C. 2013: Cyberkrieg auf dem Acker - Was blüht uns da? Kritische Bestandsaufnahme einer neuen Dimenson der Gentechnik.
http://www.martin-haeusling.eu/images/attachments/140113_Broschuere_Gentechnik2_Web.pdf


Weitere Informationen:
Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament - Martin Häusling
Tel. +32-2-284-5820, Fax +32-2-284-9820 Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

23.01.2014

FR Gastbeitrag - Landwirtschaft braucht keinen Freihandel

FR Logo



In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau vom 23. Januar 2014 geht Martin Häusling der Frage nach, welchen Preis Europa das transatlantische Freihandelsabkommen kosten könnte und fordert die Ablehnung des Geheimdeals.

16.01.2014

Freihandel untergräbt Zukunftschancen und Demokratie

Nachhaltige Landwirtschaft, Verbraucherrechte und demokratische Kontrolle bleiben auf der Strecke
Beitrag von Martin Häusling im Kritischen Agrarbericht 2014 (veröff. Januar 2014)

Chlorhühnchen, Hormonfleisch, Gentechnik – so lauten zentrale Begriffe, wenn ein kritischer Blick auf die möglichen Folgen des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA geworfen wird. Es geht aber bei diesem Freihandelsabkommen nicht nur um die Frage des Geschmacks und der Esskultur oder um eine unterschiedliche Auffassung von Lebensmittelsicherheit. Es geht um weit mehr, wie der folgende Beitrag anschaulich zeigt. Auf dem Spiel stehen Transparenz, Verbraucherrechte und die demokratische Legitimierung und Kontrolle von Regeln. Es geht um Grundlagen unseres Demokratieverständnisses und unserer Lebensqualität, für die in Europa lange gerungen wurde.

Bestellung über:

ABL Verlag/ Bauernstimme
Bahnhofstr. 31
59065 Hamm
Tel.: 02381/492288
Fax: 02381/492221
E-mail:   verlag[at]bauernstimme.de

13.08.2013

DENN SIE WISSEN, WAS SIE TUN

"Wie nachhaltige Landwirtschaft aussehen könnte und warum wir sie noch nicht praktizieren"

14. August 2013 - Eine Studieim Auftrag von Martin Häusling, MdEP

Autoren: Dr. Andrea Beste und Stephan Börnecke

Weltweit nimmt der Druck auf die Fläche zu: Schon bald müssen Bauern neun Milliarden Menschen weltweit ernähren. Immer drängender werden die Fragen, welche Systeme der Land- und Bodennutzung dazu in der Lage sind, ohne die Grundlagen der Natur, auf der alle Ernährung beruht, zu zerstören.

Im Weltenretter-Gewand predigen Agrarfunktionäre seit Jahren das Wort von der Alternativlosigkeit zu maximierender Erträge, um dem Hunger in der Welt entgegen zu treten. Vielmehr sei zu hinterfragen, wie lange wir uns den Ökolandbau mit seinem angeblich unterlegenen Verhältnis von Flächenverbrauch zu Ertrag noch leisten können. In der Tat brauchen wir eine Intensivierung der Landwirtschaft, jedoch eine ökologische.

25.01.2013

DIE RACHE VON KÄFER & co.

Titelbild Rache der Käfer20 Jahre kommerzieller Anbau von Gen-Pflanzen in den USA

Januar 2013 - Eine Studie Im Auftrag Von Martin Häusling, MEP
Autor: Christoph Then 
Grüne Gentechnik schadet Umwelt und Landwirten
Gentech-Pflanzen brauchen teilweise mehr Spritzmittel als konventionelle Pflanzen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zu sogenannter grüner Gentechnik. Die Folgen für die Umwelt sind demnach verheerend, auch die Landwirte gerieten durch das Gentech-Saatgut unter Druck.

01.02.13 Süddeutsche Zeitung - Bei der grünen Gentechnik - oder Pflanzen-Gentechnik, wie sie auch genannt wird - verhält es sich ähnlich wie bei Stuttgart 21: Eine sachliche Diskussion darüber zu führen ist fast unmöglich. Denn selbst das, was Kritiker und Befürworter jeweils als Fakten präsentieren, lässt sich in Wahrheit kaum belegen. Ob beispielsweise gentechnisch veränderter Mais die Gesundheit gefährdet oder nicht, wird wohl noch lange eher eine Frage des Glaubens, denn des Wissens sein. Zwar gibt es Studien, die Risiken nahelegen, doch sind sie alle umstritten und angreifbar.

Verfügbare Versionen
Deutsch / Englisch / Spanisch

20.03.2012

DIE ERNTE DER HEUSCHRECKEN

Titelbild Ernte der HeuschreckenDAS WELTWEITE LANDGRABBING UND DIE VERANTWORTUNG EUROPAS

Autoren: Stephan Börnecke & Andrea Beste
März 2012 - Eine Studie Im Auftrag Von Martin Häusling, MEP


Heuschrecken ernten, während Andere Hungern
Die hier von Stephan Börnecke verfasste Broschüre DIE ERNTE DER HEUSCHRECKEN gibt einen Überblick über Ausmaß, Auswirkungen, Akteure und treibende Kräfte des weltweiten Landgrabbings. Sie macht deutlich, dass es einerseits dringend notwendig ist, international gültige und verbindliche Leitlinien der Nachhaltigkeit für Landkäufe zu entwickeln. Es wird aber andererseits auch deutlich, dass die Auswirkungen politischer Entscheidungen die wir in Europa treffen, genauer auf die weltweiten direkten und indirekten Folgen überprüft und gegebenenfalls geändert werden müssen.

 

Deutsche Version:
Beste A,; Börnecke St. 2012: Die Ernte der Heuschrecken. Das weltweite Landgrabbing und die Verantwortung Europas
http://www.martin-haeusling.eu/images/attachments/BroschuereLandgrabbing_Download_.pdf

Englische Zusammenfassung:
Beste A,; Börnecke St. 2012: The Harvest of the Locusts. A Dossier about Landgrabbing und Europe's Responsibility.
http://www.gesunde-erde.net/pdf-dateien/Summary_Landgrab_Brosch%FCre.pdf

10.09.2011

ARTENVIELFALT STATT SOJAWAHN

Titelbild Artenvielfalt statt SojowahnDER EIWEISSMANGEL IN DER EU: Wie lässt sich das seit langem bestehende Problem lösen?

Autorinnen: Andrea Beste & Runa Boeddinghaus
September 2011 - Eine Studie Im Auftrag Von Martin Häusling, MDEP

Deutsche Version / English Version

siehe auch Kritischer Agrarbericht 2018: Wege aus der Eiweißlücke

 

WENN AUS VEREDELUNG NAHRUNGSMITTELVERNICHTUNG WIRD…

Die Fähigkeit von Wiederkäuern, Rindern, Schafen und Ziegen, gesundheitlich wertvolle und schmackhafte Lebensmittel wie Rindfleisch und Milch aus für die menschliche Ernährung wenig nutzbarem Weideland zu erzeugen, ist ein wesentlicher Grund für die Nutzung dieser Tiere und ihrer Produkte in der Geschichte der Menschheit gewesen. Sie erhöhen das Lebensmittelangebot und leisten einen wichtigen Beitrag zur Produktion: Sie liefern Dünger, tragen zur Bodenbearbeitung bei, arbeiten als Zug- und Transporttiere, verwerten Abfälle und stabilisieren als Rücklage die Ernährungssicherheit ihrer Besitzer. Viele Flächen – vor allem im subtropischen Klima – sind anders kaum für die menschliche Ernährung nutzbar. Hier macht der Begriff „Veredelung“ durchaus Sinn.

 

 

10.09.2011

BIODIVERSITY, NOT SOYA MADNESS!

110923 Soya report ENBIODIVERSITY, NOT SOYA MADNESS!
How to solve the long-standing problem of protein deficiency in the EU

Authors: Andrea Beste & Runa Boeddinghaus
September 2011 - A report commissioned by Martin Häusling, MDEP

WHEN MEAT PRODUCTION BECOMES COUNTER-PRODUCTIVE
The ability of ruminants (cattle, sheep and goats) to turn pastureland that is of little use for food production into tasty, nutritionally valuable products like beef and milk is one of the main reasons why people started using these animals and their products in the first place.
Not only do such animals extend the range of available human foodstuffs; they play an important part in the production process, producing manure, helping to work the soil, working as draught animals, providing transport, processing waste and stabilising their owners’ food security. Without them, vast expanses of land, especially in subtropical climates, would be virtually useless for human food production. In this respect they certainly enrich our lives.

... and here the english version