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Welthandel und Welternährung

Auf die Kleinen kommt es an - Öko und Fair ernährt mehr

Am 27. September 2013 fand in Berlin die Abschlusstagung der Kampagne „Öko+Fair ernährt mehr!“ statt. Ziel der gemeinsamen Kampagne von Naturland und des Weltladen-Dachverbandes war es, Menschen für den Zusammenhang zwischen einer auf Export und Profitmaximierung orientieren Agrarindustrie zu Umweltzerstörung und dem Hunger in der Welt herzustellen. An der Tagung habe ich mich mit einem Vortrag und in einer Diskussionsrunde zur Frage, was Politik für Ernährungsssicherung und einen gerechteren WElthandel leisten kann, beteiligt.

Programm und Fotos zur Veranstaltung vom 27.September 2013

TTIP: Einladung zu der Generalversammlung des europäischen Gewerkschafts-verbandes für Ernährung, Landwirtschaft, Tourismus und Handel (EFFAT)

Am 1. Oktober 2013 hatte die Generalversammlung des europäischen Gewerkschafts-verbandes für Ernährung, Landwirtschaft, Tourismus und Handel (engl. EFFAT) mich eingeladen, über das Freihandelsabkommen EU-USA zu sprechen. Auf der Versammlung wurde deutlich, dass die Vertreter der EFFAT dem Freihandelsabkommen skeptisch gegenüber stehen. Sie befürchten, dass ihre Arbeitnehmer von einem Freihandelsabkommen nicht profitieren werden.

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DENN SIE WISSEN, WAS SIE TUN

Wie nachhaltige Landwirtschaft aussehen könnte und warum wir sie noch nicht praktizieren“

14. August 2013 - Eine Studie im Auftrag von Martin Häusling, MdEP

Autoren: Dr. Andrea Beste und Stephan Börnecke


Weltweit nimmt der Druck auf die Fläche zu: Schon bald müssen Bauern neun Milliarden Menschen weltweit ernähren. Immer drängender werden die Fragen, welche Systeme der Land- und Bodennutzung dazu in der Lage sind, ohne die Grundlagen der Natur, auf der alle Ernährung beruht, zu zerstören.

Im Weltenretter-Gewand predigen Agrarfunktionäre seit Jahren das Wort von der Alternativlosigkeit zu maximierender Erträge, um dem Hunger in der Welt entgegen zu treten. Vielmehr sei zu hinterfragen, wie lange wir uns den Ökolandbau mit seinem angeblich unterlegenen Verhältnis von Flächenverbrauch zu Ertrag noch leisten können. In der Tat brauchen wir eine Intensivierung der Landwirtschaft, jedoch eine ökologische.

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Freihandelsabkommen USA/EU (TTIP) - No, we can´t

Positionspapier

Seit Jahren ist es im Gespräch. Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht: Mitte Juni sollen die Verhandlungen zur größten Freihandelszone der Welt  starten.

Mit Nachdruck werden dies- und jenseits des Atlantik die riesigen Chancen des Abkommens für Wachstum und Beschäftigung beworben. Kleingeredet, wenn nicht gar verschwiegen, werden jedoch die riesigen Konfliktfelder im Agrarbereich, der (trotz teils anders lautender Meldungen!) in dem möglichst umfassenden Abkommen mitverhandelt werden soll.

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Grüner Parteitag unterstützt Forderung nach Ausschluss des Agrarsektors aus dem TTIP

ttip-parteitagChlorhühnchen, Hormonfleisch, Gentechnik – so lauten zentrale Begriffe, wenn es um einen kritischen Blick auf die möglichen Folgen des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA geht. Dabei geht es um weit mehr als Fragen des guten Geschmacks. Es geht um die Grundsatzfrage, ob Europa auch zukünftig am Prinzip des vorsorgenden Verbraucherschutzes aus gesundheitlichen und politischen Gründen festhalten kann oder sich im Rahmen der Verhandlungen von den USA zu einer Abkehr oder Aufweichung zwingen lässt. Mit dem Abkommen stehen die Grundlagen 

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ARTENVIELFALT STATT SOJAWAHN

DER EIWEISSMANGEL IN DER EU: Wie lässt sich das seit langem bestehende Problem lösen?
Autorinnen: Andrea Beste & Runa Boeddinghaus
September 2011 - Eine Studie Im Auftrag Von Martin Häusling, MDEP

Titelbild Artenvielfalt statt Sojowahn

WENN AUS VEREDELUNG NAHRUNGSMITTELVERNICHTUNG WIRD…

Die Fähigkeit von Wiederkäuern, Rindern, Schafen und Ziegen, gesundheitlich wertvolle und schmackhafte Lebensmittel wie Rindfleisch und Milch aus für die menschliche Ernährung wenig nutzbarem Weideland zu erzeugen, ist ein wesentlicher Grund für die Nutzung dieser Tiere und ihrer Produkte in der Geschichte der Menschheit gewesen. Sie erhöhen das Lebensmittelangebot und leisten einen wichtigen Beitrag zur Produktion: Sie liefern Dünger, tragen zur Bodenbearbeitung bei, arbeiten als Zug- und Transporttiere, verwerten Abfälle und stabilisieren als Rücklage die Ernährungssicherheit ihrer Besitzer. Viele Flächen – vor allem im subtropischen Klima – sind anders kaum für die menschliche Ernährung nutzbar. Hier macht der Begriff „Veredelung“ durchaus Sinn.

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