Grüne Europagruppe Grüne EFA

Welthandel und Welternährung

Freihandel untergräbt Zukunftschancen und Demokratie

Nachhaltige Landwirtschaft, Verbraucherrechte und demokratische Kontrolle bleiben auf der Strecke
Beitrag von Martin Häusling im Kritischen Agrarbericht 2014 (veröff. Januar 2014)

Chlorhühnchen, Hormonfleisch, Gentechnik – so lauten zentrale Begriffe, wenn ein kritischer Blick auf die möglichen Folgen des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA geworfen wird. Es geht aber bei diesem Freihandelsabkommen nicht nur um die Frage des Geschmacks und der Esskultur oder um eine unterschiedliche Auffassung von Lebensmittelsicherheit. Es geht um weit mehr, wie der folgende Beitrag anschaulich zeigt. Auf dem Spiel stehen Transparenz, Verbraucherrechte und die demokratische Legitimierung und Kontrolle von Regeln. Es geht um Grundlagen unseres Demokratieverständnisses und unserer Lebensqualität, für die in Europa lange gerungen wurde.

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Auf die Kleinen kommt es an - Öko und Fair ernährt mehr

Am 27. September 2013 fand in Berlin die Abschlusstagung der Kampagne „Öko+Fair ernährt mehr!“ statt. Ziel der gemeinsamen Kampagne von Naturland und des Weltladen-Dachverbandes war es, Menschen für den Zusammenhang zwischen einer auf Export und Profitmaximierung orientieren Agrarindustrie zu Umweltzerstörung und dem Hunger in der Welt herzustellen. An der Tagung habe ich mich mit einem Vortrag und in einer Diskussionsrunde zur Frage, was Politik für Ernährungsssicherung und einen gerechteren WElthandel leisten kann, beteiligt.

Programm und Fotos zur Veranstaltung vom 27.September 2013

TTIP: Einladung zu der Generalversammlung des europäischen Gewerkschafts-verbandes für Ernährung, Landwirtschaft, Tourismus und Handel (EFFAT)

Am 1. Oktober 2013 hatte die Generalversammlung des europäischen Gewerkschafts-verbandes für Ernährung, Landwirtschaft, Tourismus und Handel (engl. EFFAT) mich eingeladen, über das Freihandelsabkommen EU-USA zu sprechen. Auf der Versammlung wurde deutlich, dass die Vertreter der EFFAT dem Freihandelsabkommen skeptisch gegenüber stehen. Sie befürchten, dass ihre Arbeitnehmer von einem Freihandelsabkommen nicht profitieren werden.

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TTIP: NO, we can´t

140113 Titelbild TTIPKein transatlantisches Freihandelsabkommen auf Kosten europäischer Verbraucher!
Eine kritsche Analyse zum Freihandelsabkommen EU-USA

13.01.14 Eine Studie im Auftrag von Martin Häusling, MdEP
Autoren: Reinhild Benning, Stephan Börnecke, Pia Eberhardt, Karen Hansen-Kuhn, Hannes Lorenzen, Arnd Spahn

Seit Juni 2013 verhandeln Europa und die USA über die bisher größte Freihandelszone der Welt – das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP). Mit Nachdruck werden dies- und jenseits des Atlantiks die vermeintlich positiven Effekte für ein dringend benötigtes Wirtschaftswachstum in Zeiten der Krise gepriesen. Doch die so einmütig beschworene „Win-Win-Situation“ klammert aus, welch tiefgreifende Interessenskonflikte im Agrar-, Umwelt- und Verbraucherschutzrecht hinter den Verhandlungen stecken.

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Freihandelsabkommen USA/EU (TTIP) - No, we can´t

Positionspapier

Seit Jahren ist es im Gespräch. Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht: Mitte Juni sollen die Verhandlungen zur größten Freihandelszone der Welt  starten.

Mit Nachdruck werden dies- und jenseits des Atlantik die riesigen Chancen des Abkommens für Wachstum und Beschäftigung beworben. Kleingeredet, wenn nicht gar verschwiegen, werden jedoch die riesigen Konfliktfelder im Agrarbereich, der (trotz teils anders lautender Meldungen!) in dem möglichst umfassenden Abkommen mitverhandelt werden soll.

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Grüner Parteitag unterstützt Forderung nach Ausschluss des Agrarsektors aus dem TTIP

ttip-parteitagChlorhühnchen, Hormonfleisch, Gentechnik – so lauten zentrale Begriffe, wenn es um einen kritischen Blick auf die möglichen Folgen des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA geht. Dabei geht es um weit mehr als Fragen des guten Geschmacks. Es geht um die Grundsatzfrage, ob Europa auch zukünftig am Prinzip des vorsorgenden Verbraucherschutzes aus gesundheitlichen und politischen Gründen festhalten kann oder sich im Rahmen der Verhandlungen von den USA zu einer Abkehr oder Aufweichung zwingen lässt. Mit dem Abkommen stehen die Grundlagen 

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