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EU-Umweltpolitik

Europas Naturschätze? Gerettet! - Rückblick auf eine beispielhafte Kampagne

161231 Vella NaturaDie Aufweichung des EU-Naturschutzrechtes ist vom Tisch – dank einer beispielhaften Kampagne der Umweltverbände, die mit Charme und Chuzpe gezeigt haben, wie „Europa besser machen“ funktionieren kann. Zu tun bleibt allerdings noch eine Menge zur Stärkung von Schutzgebieten.

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Von Paris bis Marrakesch – Und wie weiter?

Marrakesch Klima nov16Anlässlich der Klimakonferenz in Marrakesch stellte das Europäische Parlament im November 2016 eine Studie zur bisherigen Umsetzung des Pariser Klimaabkommens durch die EU vor.

Im Dezember 2015 in Paris vereinbart, wurde das Abkommen am 5. Oktober 2016 von der Europäischen Union ratifiziert und trat bereits am 4. November in Kraft.

Die Studie fasst diesen Weg - von Paris bis zur Klimakonferenz in Marrakesch - zusammen, stellt die Positionen verschiedener Interessensgruppen vor und zeigt auf, welche konkreten Schritte von einzelnen Staaten zur Einlösung der Beschlüsse zu leisten sind. 2018 wird erstmalig ein Bericht zum Stand der Umsetzung des in Paris beschlossenen 1.5 Grad Ziels herausgeben.

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Die Kommission will Klimaziele schönrechnen

SchildAm 20. Juli 2016 legte die EU-Kommission einen Vorschlag zur Anrechnung der Emissionen aus Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) auf Klimaschutzziele vor. Böden und Vegetation speichern Kohlenstoff und seine Verbindungen. Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, der Erhalt von Dauer-grünland und bodenschonende Bearbeitungs-methoden im Ackerbau sollen deshalb als Kohlenstoffsenken fungieren.

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BESCHLUSS: Verbesserung der Luftqualität: Noch Luft nach oben!

161123 LuftqualitätSchlechte Luft kann tödlich sein. Jährlich sterben rund 450 000 Menschen in der Europäischen Union an den Folgen von Luftverschmutzung. Um diese Zahlen zu verringern, beschloss das EU-Parlament eine Verschärfung der Richtlinie zum Ausstoß von umwelt- und gesundheitsschädlichen Emissionen (NEC-RL, wie zum Beispiel Schwefeldioxide, Stickoxide und Feinstaub.

Wir Grünen sind überzeugt, da geht noch mehr, um die Luftqualität in der EU zu verbessern und die Zahl der Todesfälle zu senken. Deshalb haben wir gegen das Ergebnis gestimmt.

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QUECKSILBER IN ZAHNFÜLLUNGEN: Ab 2022 nur noch in Ausnahmefällen

Zahn AmalgamEuropaparlament beschließt Verbot: Ab 2022 nur noch in Ausnahmefällen

Quecksilber ist eine hochgiftige Substanz, die Menschen und Umwelt gefährdet. Nach der internationalen Minamata-Konvention muss die EU-Kommission die Regulierung von Quecksilber verschärfen, so wurde es vereinbart. Dazu gehört auch die Zahnfüllung Amalgam, die zur Hälfte aus dem giftigen Quecksilber besteht. Freigesetzt wird Quecksilber immer dann, wenn Amalgam verarbeitet oder aus Zähnen entfernt wird. Deutsche Zahnärzte haben den Gebrauch von Amalgamfüllungen zwar vermindert, in anderen europäischen Ländern ist das aber nicht der Fall. Dabei gibt es zahlreiche alternative Füllungsmaterialien, die den Einsatz von Amalgam überflüssig machen.

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