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Europas Agrarpolitik (GAP) muss reformiert werden. Darüber herrscht in Politik und Gesellschaft große Einigkeit. Über das „wie“ wird in Brüssel längst gerungen. Um die ökologische Wirksamkeit des Greenings zu erhöhen, hatte die EU-Kommission den Mitgliedsstaaten im Juli-Rat vorgeschlagen, Pestizide auf Vorrangflächen zu verbieten.

Leider fand dieser Vorschlag genau so wenig Unterstützung wie die Forderung nach einem Fitness-Check der Agrarpolitik, die in der letzten Woche in Brüssel von europäischen Wirtschafts-, Umwelt-, und Sozialverbände, Gewerkschaften und andere Interessengruppen befürwortet wurde.

Die Mitte September von der EU-Kommission vorgelegte Zwischenbilanz mit Reformplänen für den EU-Haushalt mit substantiellen Änderungen an der Europäischen Agrarpolitik lehne ich hingegen entschieden ab.

Die GAP zu vereinfachen ist richtig, aber das reicht nicht. Europas Agrarpolitik muss vor allem gerechter und ökologisch nachhaltiger werden. Es ist höchste Zeit für ein breites Bündnis aller reformwilligen Kräfte, um die Reformagenda mitzubestimmen.

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