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Rede beim BÖLW-Bio-Empfang auf der IGW

160115 BÖLW IGW RedeBio-Markt-Info

Martin Häusling, grüner Der EU-Parlamentarier und Berichterstatter in Sachen EU-Öko-Verordnung, sprach sich vehement gegen die „Export-Ideologie“ der europäischen Agrarpolitik aus, die „mit Dumpingpreisen die Märkte der Südhalbkugel zerstört. So können wir nicht weitermachen.“ Bio gehöre in die Mitte der Diskussion um eine neue Agrarpolitik auf globaler Ebene. Auf dem heimischen Märkten gehörten regional und bio eng zusammen - dies sei eine gute Zukunftsperspektive für die Vermarktung.

Zur Öko-EU-Verordnung erklärte er: „Wir müssen aus der schlechten Vorlage der Kommission eine Vorlage für die Branche machen, die Bio nicht in der Nische hält.“ Er wünsche sich, wie Minister van Dam, auch einen Abschluss des Trilogs „sodass wir etwa zu Ende Juli ein neues Bio-Recht haben.“ Aber er sei nicht dazu bereit, „faule Kompromisse einzugehen“, nur um fertig zu werden. Die Kommission müsse sich bewegen. Es müsse eine Verordnung entstehen, die 20 Jahre Bestand hat, „damit die Branche in Ruhe arbeiten kann.“   

Minister Schmidt forderte er auf, sich für eine deutliche Reduzierung des Pestizideinsatzes einzusetzen, damit die unselige Diskussion um spezifische Kontaminierungs-Grenzwerte für Ökoprodukte aufhören könne.

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