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Das Europäische Parlament hat Einspruch eingelegt gegen die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Kriterien zur Bestimmung hormonverändernder Stoffe (Endokrine Disruptoren). Die Abgeordneten handelten dabei im Sinne des Vorschlags der Grünen/EFA-Fraktion. Das meldet EU-Parlamentsmitglied Martin Häusling (Grüne) in einer Pressemitteilung. Für ihn ist die Abstimmung "ein Sieg für die Demokratie, die Umwelt und die Bürgerinnen und Bürger.“

Nun fordert Häusling die Kommission dazu auf, ihren Vorschlag zu überarbeiten. Denn mit dem bisherigen Verordnungsvorschlag überschreite die Kommission ihr Mandat, indem sie nicht nur Kriterien festlege, sondern auch versuche, ein Verbot endokriner Disruptoren im Umweltbereich auszuhebeln. „Nicht ohne Grund hat der Gesetzgeber die hochproblematischen hormonstörenden Stoffe bis auf bestimmte Ausnahmen verboten“, so Häusling.

Endokrine Disruptoren beschreibt Häusling als „chemische Stoffe, die zum Beispiel in Pestiziden, Kosmetika und Alltagsgegenständen enthalten sind und schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen auf das Hormonsystem von Menschen und Tieren haben können.“



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